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Meeting review: Über Treffen "Wassermühlen an der Dahme"

Posted by User15 Radlerbln 08/04/2016 07:20PM | 2 x read

About: Meeting "Wassermühlen an der Dahme"
Place: Bahn Südkreuz, 1 General-Pape-Straße, 12101 Berlin, Deutschland
Date: Thursday, 08/04/2016 07:10AM

1 Attendee
  • User35

Einige Male haben wir schon versucht, die Wassermühlen an der Dahme kennenzulernen, aber immer kam etwas dazwischen. Diesmal war es für 2 Jahre die letzte Möglichkeit, mit der Bahn bis Uckro zu kommen und wir nutzten Sie. Das Wetter war ideal, zwar bewölkt, aber sonst gutes nicht zu warmes Radlerwetter. Die Radtour lief wie am Schnürchen. Bis Dahme.

Einer von uns stürzte infolge eines rücksichtslosen Radlers. Gott sei Dank ohne weitere Folgen für sein Wohlbefinden. Nur das Vorderrad, das war Schrott. Zum Glück im Unglück war nahebei eine Bushaltestelle. Kurz danach war auch der Bus da und der Busfahrer war so freundlich, den Havaristen samt Rad zurück zum Bahnhof Uckro mitzunehmen. Wir entschlossen uns dann, alle umzukehren. Der Bus kam knapp nach der Abfahrt des RE 5 an, der nur alle 2 Stunden fährt. Uckro ist so triste biste, da lässt man einen Radlerkameraden nicht alleine.

Über die geradelten 2 mal 15 km lässt sich nicht viel sagen. Der Lausitzer Landrücken geht in den Fläming über. Es ist hügelig und windig, kein Wunder, das ein Windpark den ästhetischen Reiz der Gegend ganz enorm erhöht hat. Bis Falkenberg mussten wir die Bundesstrasse radeln. Wir wunderten uns noch über die Wildzäune in den Waldabschnitten, aber dann merkten wir, Rehe sieht man da öfter, viel zu oft.

Das Gutshaus von Falkenberg ist der älteste Profanbau, aber im schlechtesten Zustand. In Falkenberg hat man Anschluss an das gut ausgebaute und ausgeschilderte Radwegsystem des Fläming Skate. Man radelt zwar mehr aber sichere km nach Dahme. Im nächsten Dorf Kemlitz gibt es ein AWO Reha Gut. Das Reha gilt leider auch für die alten Gutsanlagen, die mit DDR lieblos Topchic noch verziert wurden. Die Oberen haben nie verstanden, das zwischen Farben und Gestaltung der dörflichen Wohnlichkeit und dem Wohlfühlen ein Zusammenhang besteht. Der nächste Ort Sieb war wohl man ein Vorwerk oder sogar ein Gut, aber das ist nur noch zu ahnen. Stattdessen sieht man einen unnatürlich breiten Dorfanger.

Das ein Dorf auch anders aussehen kann, erlebt man in Rosenthal. Die Dorfkirche aus der Zeit der flämischen Siedler wurde nicht nur aus Feldsteinen, sondern auch aus Raseneisenstein gebaut, der in fast allen Gebieten Brandenburgs vorkommt und als Eisenerz wie als Baustoff genutzt wurde. Das ist aber nicht das Bemerkenswerte an Rosenthal. Schöne Dorfkirchen aus der Zeit der Besiedlung gibt es viele. Der schönste Schmuck des Dorfes ist die große Zahl von Bauerngehöften aus roten Klinkern in exzellenten baulichen Zustand. Das Dorf ist eine Augenweide. Da merkt man, das das dörfliche Leben intakt ist.

Es muß im frühen Mittelalter sehr viel Raseneisenstein in Dahmer Land gegeben haben, denn auch die Stadtmauer in Dahme besteht fast nur aus Raseneisenstein. Wir haben vor dem Unfall noch das Rathaus angesehen, das von einem gebürtigen Dahmer entworfen wurde, der die aber die meisten seiner Bauwerke in Berlin baute. Max Jacob. Bis vor kurzem standen am Adlergestell noch seine Industriebauten. Der letzte Bau im Bereich von Berlin Chemie wurde dieses Jahr abgerissen. Geblieben ist ein Gewerbehof an der Ringbahnstrasse, das Geschäftshaus an der Friedrichsgracht und Hubertushöhe bei Storkow. Berlin geht sehr liederlich mit seinen Baudenkmälern um.

Fortsetzung in 2 Jahren bei dem nächsten Radausflug am Oberlauf der Dahme.

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