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Beitrag: Happy Mabon 2017!

Geschrieben von User15 Lysir 20.09.2017 21:14h

Themen:

Merry Meet! Happy Mabon 2017! * Licht! Schatten! Beide halten sich die Waage, denn es ist Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachgleiche. Es ist im Zyklus des Jahreskreises das Fest der ZWEITEN ERNTE, das Fest der Fülle, die Fülle auf den Feldern, die Fülle den Kammern und Speichern. Doch es soll auch die Fülle der Herzen und der Gedanken sein. Doch wie füllt man sein Herz? Wie füllt man seine Gedanken? Folge deinem eigenen Weg, folge deinem inneren Selbst und verstehe was du bist. Wörter wie „Liebe“, „Reichtum“, „Erfolg“, „Wissen“ und „Weisheit“ werden sich dann aus deinem Selbst in deinem Herzen und in deinen Gedanken manifestieren. Dies alles kann MABON sein, im Verstehen, dass die Herbst-Tagundnachtgleiche auch ein Zeichen für die kommende Zeit ist. Erneut ist es ein Tag, an dem sich das Licht und die Finsternis ebenbürtig sind. Es ist egal, ob man nun diesen Tag Mabon, Herbst-Tagundnachtgleiche, Herbst-Equinox oder Alban Elfed (“das Licht des Wassers”) nennt – es sind Begriffe, die für die Ratio wichtig sind. Das eigene Herz und der eigene Geist wissen um die Thematik des Sabbat MABON. Doch wir leben nun einmal bewusst in einer Zeit der Information, so sei gesagt, dass der Begriff „Mabon“ aus dem Walisischen stammt und soviel bedeutet „Sohn zu sein“ bedeutet! Ob Sohn oder Tochter, man ist stets das Kind von Göttin und Gott, von Erde und Himmel. Es ist der Kreislauf der Schöpfung, ein Kreislauf, der beginnt und auch enden muss. Doch wo ist hier ein Anfang und wo ein Ende? Wenn man in seinem Inneren sich selbst und sein Umfeld – seine Natur – verstehen kann, kann man Anfang und Ende im Jahreskreis erkennen. Anfang und Ende sind überall, sodass man immer danken kann – nicht nur zu einem Fest, welches in anderen Kreisen „Erntedank“ heißt. In DIESEM JAHR, im Jahr 2017 ist der exakte Zeitpunkt der 22.09.2016 um 22:02 UHR MEZ. Doch … auch dieses Fest wird nicht auf die Minute genau gefeiert und wurde in der „alten Zeit“ bis zum nächsten Vollmond ausgekostet, welcher in diesem Fall am 05.10.2017 sein wird. Es ist also Zeit für die Zeit des Feierns und der ZWEITEN ERNTE! * Doch bei aller Fröhlichkeit und bei allen Festlichkeiten, darf man nicht vergessen, dass auch Mabon – wie eben JEDER SABBAT – eine Zeit der ARBEIT ist! Die Arbeit ist in diesem Fall das Ziehen einer persönlichen Jahresbilanz, das Reflektieren, welche Arbeiten nun abgeschlossen sind und welche Arbeiten man noch weiterführen WILL oder auch MUSS! Es ist die Zeit, in der man sich die Fragen stellen kann, die essenziell für das weitere Leben sein können. Diese Fragen können lauten:

„Was muss mich nun verlassen?“ oder auch „Wovon will ich mich befreien?“ vielleicht auch „Was ist der Lohn meiner (magischen) Arbeit?“ oder „Folge ich wahrlich meinem Weg?“. Auch die Fragen „Welche Arbeiten müssen weiter vorangetrieben werden und welche sollen ruhen?“ oder „Erkenne ich überhaupt die Fülle, die in mir ist, die ich in mir trage?“ * So kann man zu Mabon erkennen, dass Mabon die Feier des Lebens in seiner Reife und Fülle IST. Mabon ist die Zeit der Ruhe und der Freude, gleichzeitig aber auch die Zeit des Abschieds! Daher ist es energetisch ein perfekter Tag für Schutzzauber und Reinigungsrituale sowie ein guter Zeitpunkt zur Trennung. Trennungen sind meist heilsam, denn man trennt sich nur von allem Unnötigen, vom Ballast und von den Bürden, die man sich nur manchmal selbst auferlegt hat! Alles in allem SOLL UND IST es ein Sabbat der Besinnung! Doch der Mensch ist von Natur aus … seltsam, denn auch wenn er weiß, von WEM und von WAS er sich trennen muss, es wird oft FESTGEHALTEN. Manche Menschen werden sich also vor der bereits bekannten Antwort scheuen. Doch diese SCHEU, diese WAHRE FEIGEHIT besitzt keinen Wert! Wenn man sich an etwas festklammert, dass einem Schaden zufügt, da es bereits tot und verrottet ist, wird man MIT diesem Fragment UNTERGEHEN und sich selbst VERNICHTEN! Erst wenn man FREI ist, wenn man SEINE ENTSCHEIDUNGEN wahrlich und im vollen Bewusstsein treffen kann, kann diese Zeit wieder für neue Projekte benutzt werden, die geplant werden müssen und deren Samen für die neue Saat vorzubereiten sind! Die Samen werden durch eine Innenschau und durch die Rückbesinnung und Reflexion erkannt. In einem inneren Ausgleich werden sie sortiert und verstanden, sodass sie in der inneren Ordnung „ihren Platz“ einehmen können. Letztlich ist dies die Ehrung der Ahnen, die Ahnen, die man auch als energetische Anteile des Selbst und des Lebens verstehen kann! * Daher soll ein jeder für sich im Außen und im Inneren verkünden, dass jetzt die Zeit der ZWEITEN ERNTE da ist. Das Genießen der eigenen Früchte, der Fülle, der Freuden und der Erkenntnis, dass man für sich selbst verantwortlich ist, für sich und für seine Ernte. Es geht nicht um materiellen Reichtum, obwohl man auch in der Materie feiern kann, soll und darf. Doch das „letzte Hemd“ hat keine Taschen und im eigenen Sarg braucht man keine Regale um seine Trophäen zu zeigen. Im Tod wird eine andere Rechnung begonnen, es werden andere Prozesse und andere Reichtümer begutachtet. Hier taucht die Frage auf, ob man wirklich im Tod gerichtet werden wird? Die Antwort lautet: JA! VON SICH SELBST! Gibt es einen härteren Richter? * Jammern, Klagen, Heulen und Schreien werden einem in der dunkeln Zeit des Jahres nichts nützen. Weder im Tod noch im Leben. Mabon bedeutet, dass das Licht und die eigene Ernte verstanden werden müssen, denn jetzt, wenn die Schatten länger und länger werden und dunkle Jahreszeit kommt, muss man sein eigenes Licht verwenden und von seiner inneren Ernte leben. Wovon will man aber LEBEN, wenn man selbst NICHTS zum ERNTEN hat? Wenn man faul und antriebslos neben seinem Weg auf das Glück wartete, was nicht gekommen ist? Es geht nicht darum irgendeinem Licht nachzujagen, es geht darum, SEIN LICHT zu entfachen und sich daran zu erinnern, dass der Schatten und die Dunkelheit auch zum Licht gehören, wie auch das Licht zum Schatten gehört. Ein jeder mag dies für sich in seinem Innersten erkennen, sodass ein jeder gewappnet ist, für die Zeit UND FÜR DIE ZEITEN, die nun kommen werden. Dies gilt auch für die ERNTE und den EIGENEN REICHTUM! Wenn ich nicht an mir, in mir und mit mir arbeite, kann ich nichts ernten und werde in der dunklen Zeit verhungern. Ich kann zwar die Welt beschimpfen, dass sie ungerecht ist, doch Jammern, Klagen, Heulen und Schreien bieten keine Nahrung! * MABON, ein Fest der Freude, doch es kommt die Zeit, wo der Schatten wachsen wird, wachsen und sich ausdehnen wird, da nun die dunklen Tage kommen. Doch dies ist kein Grund der Angst oder der Furcht, nein, es ist ein Grund der Freude, denn wie alles im Zyklus des Jahres und im Zyklus des Lebens gibt es Phasen, wo die Dunkelheit wächst. MABON ist der Zeitpunkt, zudem man ohne Weiteres erkennen kann, dass jetzt die Vorbereitung auf die dunkle Zeit des Jahres kommen wird und kommen muss. Man spürt, erkennt und weiß, dass die Nächte wieder länger als die Tage sind. Doch wenn die Dunkelheit jetzt wieder spürbar ist, so ist auch der LOHN der EIGENEN ARBEIT jetzt vermehrt spürbar. Es ist die Zeit der FÜLLE, es ist die Zeit der (zweiten) Ernte, eine Zeit, in der man seinen Fokus auf die vollen Felder, die saftigen Beeren, die wundervollen Lichtspiele des Sonnenscheins und auf den blauen Himmel richten soll. Dies alles und noch mehr kann man entdecken, entdecken, wenn man sich aufmacht und ins FREIE geht. Doch eine Freiheit ist nicht selbstverständlich. Man muss sie sich erarbeiten, da sie NICHT geschenkt wird, weder in dieser Ebene, noch auf anderen Ebenen. Die eigene Freiheit geht Hand in Hand mit der eigenen Ernte. Diese Ernte ist es, die die eigene Freiheit spiegeln kann, die Freiheit im Geiste, die Freiheit der eigenen Energie und auch die Freiheit in der Materie. Und genau diese Freiheiten sind es, die die kommende Ära der schneidenden Winde, der grauen Himmel, des kargen Landes und der Kälte, erträglich macht. Es ist die Freiheit des Willens, des Willens, der das eigene Fleisch regiert, der Wille, der sich durchsetzen kann, der Wille, der den göttlichen Funken in der kommenden Zeit der Finsternis zu einer Lohe entfachen kann. Mabon ist die Zeit der Fülle, doch Mabon läutet auch die Zeit der Erkenntnis ein. Diese Erkenntnis zeigt sich am Horizont, sodass man in sich selbst das Licht verstehen kann, wodurch die Erinnerungen an die Zeit der Fülle, der Einkehr und des Wohlstandes, lebendig werden! * Vielleicht ist es für den einen wirklich das erste Mal, dass das Fest der ZWEITEN ERNTE wahrlich gefeiert werden kann, für andere ist es vielleicht das letzte Mal. Egal welches Mal es ist, feiert die 2. Ernte! Feiert die Fülle! Genießt die Existenz, GEBT UND NEHMT in Hülle und Fülle und erinnert EUCH in den dunklen Tagen, die kommen mögen, an diese Momente. Erinnert EUCH an die Gaben, die Mutter Natur gibt, erinnert EUCH an das Opfer des Gottes im vergangenen Fest, wo das Blut auf den Feldern die Fruchtbarkeit erhielt. Erkennt in EUCH, dass jetzt bald der „Herr der Mysterien“ und der Unterwelt erstarken wird, er der im Frühling der junge Gott, die junge Sonne war. * Man kann in dieser Zeit der größten Fülle erkennen, dass die Wandlung der Göttin zur Greisin in vollem Gange ist und dass die Transformation und der Abstieg des Kornkönigs existieren, er, der sein Blut und sein Leben geopfert hat und nun zum Herrn der Mysterien wird. Doch jeder ist GOTT und GÖTTIN, jeder muss auch bereit sein, für sich und für seine Existenz OPFER zu bringen. Es fällt einem nichts einfach so zu! Doch was man sich erarbeitet hat, soll man in dieser Zeit des Danks und der eingebrachten Ernte auch genießen. Für all die Mühen und für alle die Kämpfe kann man sich jetzt wahrlich belohnen, denn ohne eine SELBSTANERKENNUNG, ohne ein LOB wird man seine Arbeit nicht vollkommen zu schätzen wissen! * Zwar kündigt Mabon die dunkle Jahreszeit an, da die Tage nun kürzer werden, doch die Assoziation mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit sollte nicht als Schrecken gesehen werden. Im Gegenteil! Der Tod gehört zum Leben, wie die Geburt und letztlich auch die Wiedergeburt. So wie die Felder immer leerer und leerer werden, so wird einem vielleicht auch der Körper immer leerer und leerer erscheinen. Es ist eine essenzielle und sehr wertvolle Erfahrung, eine Erfahrung, die man als Fragment der eigenen Existenz und als Chance sehen kann! Diese Chance bezieht sich auf die eigenen Schatten, denn diese gilt es stets zu erkennen, zu transformieren und somit durch/mit Licht zu fluten. Es geht um das Erkennen des eigenen Feuers, welches im Inneren lodert. Auf dieses Feuer kann und soll man in der kommenden Zeit zurückgreifen, denn wenn die Dunkelheit herrscht, ist ein inneres Licht nicht nur ein Quell der Hoffnung, es ist auch das Illuminieren des eigenen Weges! Taucht in die Nacht, wie in den Tag, ein, denn alles ist Natur. Kälte und Wärme, Sonne und Mond, Saat und Ernte, Leben und Tod sowie die Fülle dieser zweiten Ernte. * Ein jeder soll SEINE zweite Ernte genießen, sodass JEDER glücklich, stolz, erhaben und auch demütig auf SEIN Werk zurückblicken kann. Erinnere dich auch an die Sorgen, an die Arbeit, an die Nöte, an den Schweiß und an den Willen, denn all dies trug die eigenen Früchte zusammen, sodass DIESE Ernte so ist, wie sie ist. Wenn sie üppig ist – freut euch! Wenn sie schmal ist – erkennt, ob es euch reicht oder ob IHR FÜR EUCH, was ändern wollt … Denn es kann stets nur eine Kraft und eine Macht im Kosmos daran etwas ändern! Diese Macht und diese Kraft ist man SELBST! * SO KOMMT! ERHEBT EUCH! Feiert und freut euch! Wählt Äpfel, Beeren, Kornähren, Wein & Weinranken sowie Pilze, Nüsse, Disteln, Farne und Hagebutten, die ihr in „euer Füllhorn“ geben könnt, auf dass die ZWEITE ERNET vollkommen gefeiert werden kann! * SO SOLL ES SEIN! * Happy Mabon 2017! * Blessed Be!

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