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Das Treffen "SURREALE SACHLICHKEIT" wurde am Montag 07.11.2016 18:56h abgesagt. Nachricht zur Absage: ""
Canceled 12 NOV

Treffen: SURREALE SACHLICHKEIT

Geschrieben von User15 Bunteblume 16.10.2016 16:29h (geändert: 16.10.2016 18:54h) | 138 x gelesen

Datum: Samstag 12.11.2016 um 15:00h
Ort: Sammlung Scharf-Gerstenberg, 70 Schloßstraße, 14059 Berlin, Deutschland » Stadtplan

“Surreale Sachlichkeit” gibt es nicht – oder doch? Ausgehend von den Werken der Nationalgalerie, die über einen reichen Bestand aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen verfügt, wirft die Ausstellung einen neuen, durch den Surrealismus geschärften Blick auf das Phänomen der Neuen Sachlichkeit. Tatsächlich haben diese Kunstrichtungen mehr gemeinsam, als man zunächst vermuten möchte. Anfang der 1920er-Jahre waren sie nahezu zeitgleich in Frankreich und Deutschland entstanden: 1924 erschien das erste Manifest der Pariser Surrealisten. 1925 präsentierte die Mannheimer Kunsthalle die neuesten Tendenzen in der deutschen Kunst unter dem Titel “Neue Sachlichkeit” – und schuf damit den Begriff für ein gesamteuropäisches Phänomen, das noch im selben Jahr als “Magischer Realismus” bezeichnet wurde.

Beide Bewegungen – der Surrealismus wie die Neue Sachlichkeit – sind in Reaktionen auf die historischen Avantgarden entstanden, die mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ausgedient hatten. Nunmehr ging es weniger um die Erkundung der eigenen Bildmittel, den individuellen künstlerischen Ausdruck oder Stil als vielmehr darum, zu einer neuen ganzheitlichen Weltsicht zu gelangen. Für die Surrealisten wie für die Künstler der Neuen Sachlichkeit trat die subjektive Sicht des Künstlers zugunsten einer “objektiven” Betrachtungsweise zurück, in der sich die gesellschaftliche Realität gleichsam wie von selbst offenbarte – mit ihren neuzeitlichen Errungenschaften, aber auch mit ihren psychischen Abgründen.

Die Ausstellung präsentiert ein breites Spektrum von Künstlern der Neuen Sachlichkeit. Dazu gehören Berühmtheiten wie Otto Dix, Christian Schad und Alexander Kanoldt, aber auch weniger bekannte Maler wie Paula Lauenstein, Fritz Burmann oder Curt Querner. Ihre Bilder treffen auf ausgewählte Werke von Max Ernst, René Magritte und anderen Surrealisten, die den Blick auf das Sonderbare, Geheimnisvolle, mitunter sogar Absurde der Neuen Sachlichkeit lenken. Der surreale Anteil einer Bewegung wird deutlich, der den Werken, die vordergründig eine “Rückkehr zur Ordnung” verkünden, oftmals erst ihre eigentliche Tiefendimension verleiht.

Die öffentliche Führung beginnt um 15 Uhr, wir treffen uns 14.45 Uhr im Eingangsbereich. Ticket 12,00€

www.smb.museum.de

U-Bahn U2 (Sophie-Charlotte-Platz); U7 (Richard-Wagner-Platz) S-Bahn S41, S42, S46 (Westend) Bus M45, 309 (Schloß Charlottenburg); 109 (Luisenplatz / Schloß Charlottenburg)

Dieses Treffen wurde abgesagt.

Zugesagt (2):

  • User90 wakume
  • User90 bunteblume

Abgesagt (4):

  • User90 ariella
  • User90 musiclover
  • User90 berola
  • User90 lillybonita

2 Kommentare

  • User35
    Ariella, Montag 24.10.2016 00:25h

    Melde mich mal an für dieses Treffen, weil mich das Thema interessiert …;)

    • User15
      Ariella, Sonntag 06.11.2016 19:41h

      Interessiert mich trotzdem noch, aber geht nun doch nicht an dem Tag bei mir. :(

  • User35
    Dancer16, Sonntag 06.11.2016 14:50h

    Schade – es ist einfach manchmal zu viel los da bin ich doch schon Waldmöpse suchen – naja sollte es in der Vorhersage Bindfäden regnen oder naßkalt sein, würde ich nochmal drüber nachdenken.

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