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Erlebnisbericht: Elas Erlebnisse auf der Brett XVI

Geschrieben von User15 Ela-Ledermaus 30.10.2016 14:13h | 129 x gelesen

Bericht von: Treffen "BRETT-HAMBURG: Hamburgs coolste Brettspielparty! 1000+ Besucher"
Ort: Gymnasium Rahlstedt, Scharbeutzer Straße , 22147 Hamburg, Deutschland
Termin: Montag 03.10.2016 12:00h

21 Teilnehmer
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Hallo Ihr Lieben,

viele von Euch kennen mich ja schon. Ich bin Ela vom Verein Spielkultur Hamburg e.V. und ich möchte Euch gerne erzählen, wie ich am 02.10. und 03.10. unser großes Event, die Brett XVI, erlebt habe. Veranstalter waren wir zusammen mit dem Verein Die Loge e.V.

Wie auch die vergangenen Jahre fand es wieder im Gymnasium Rahlstedt statt. Dieses Jahr fielen die Veranstaltungstage auf den Sonntag und den Montag. Daher hatten wir den Samstag für die Vorbereitung. Ich war wieder zuständig für die Verpflegung unserer fleißigen Helfer. Ich hatte schon Tage vorher vieles eingekauft (Cola, Selter, Sandwiches, Chips, Weingummi und Lakritze, Schaumküsse, Bananen, Mini-Salami, Kaffee, Tee, Milch etc.). Wie immer waren auch meine Kaffeemaschine, Wasserkocher und meine große Thermoskanne dabei. Als Einzige war es mir vergönnt, bereits einige Tage vorher bereits ein Helfershirt zu bekommen. Dieses Jahr war knallrot angesagt. Das fand ich super, da ich das total gut mit meinem vorher überlegten Outfit kombinieren konnte. Am Samstag habe ich das Shirt schon getragen und dazu einen schlichten schwarzen Lederrock. Da mir immer schnell kalt ist, habe ich noch ein schwarzes Shirt untergezogen. Ich war also startklar und fuhr dann gegen 15.00 Uhr mit meinem vollgepackten Auto zur Brett. Weil ich immer etwas zum Kuscheln dabei haben muss, habe ich mir Froschine mit eingepackt. Am letzten Tag war Seppi dann mit dabei (sind beide auch auf Fotos zu sehen).

Im Gegensatz zu den Vorjahren war der Helferraum jetzt im Erdgeschoss zusammen mit der Leitung der Helferorga, die von dem lieben Ron von der Loge e.V. verkörpert wurde. Der Raum war wesentlich kleiner als der Raum im 2. Stock, aber wir haben es gemeinsam gut geschafft, sowohl einen Platz für Ron direkt am Eingang als auch genügend Platz für mein Helferbüfett dahinter zu organisieren. Ich hatte auch wieder unser schickes neues buntes Vereinsgeschirr dabei, das auch vielfach zum Einsatz gekommen ist. Für Kaffee hatte ich unsere Keramikbecher eingepackt. Schön wird es werden, dachte ich. Und der Helferraum ist nicht so abgelegen, so dass ich das ganze Geschehen mitbekomme, toll!

Ganz wichtig war: Flache Schuhe. Ja, ohne hohe Absätze geht bei mir eigentlich gar nichts, aber zum Schleppen von Getränken und der Verpflegung ziehe ich dann doch mal flache Schuhe an. Anfangs eine kleine Wohltat, aber nach 10 Minuten lästig, weil hohe Schuhe zum kurzen Rock einfach wesentlich schicker aussehen. Nach dem Ausladen habe ich daher sofort wieder meine Pumps angezogen.

Während ich im Helferraum mit dem Aufbau beschäftigt war, schleppten die Jungs und auch einige von unseren Mädels die Tische und die Stühle durch das Gebäude, damit jeder Raum und vor allem auch das Atrium perfekt ausgestattet sind. Die Spieleausleihe mit unseren vielen Spielen wurde zentral im Atrium platziert. Dann gab es auch noch Räume für die zahlreichen Spieleautoren, für die Händler, für die vielen stattfindenden Turniere, für den Flohmarkt, für Robo Rally live und für die Table-Top-Spieler. Zum großen Teil mussten die Tische und Stühle aus den Containern am anderen Ende des Schulgeländes mittels eines Lastwagens zum Hauptgebäude gefahren werden. Ich habe das bei der Brett XIV mitgemacht und das war echt anstrengend. Ein ganz dickes Lob an dieser Stelle an unsere vielen fleißigen Helfer, die diese Aufgabe bravourös erledigt haben. Gegen 21.00 Uhr waren wir alle dann fertig mit den Vorbereitungen und machten uns auf den Weg nach Hause. Die große Vorstellung am nächsten Tag konnte also beginnen.

Am nächsten Morgen schnell geduscht, Zähne geputzt, aufgebrezelt und dann….. Was ziehe ich an? Immer dieselbe schwierige Frage vor solch wichtigen Ereignissen. Im Vorfeld hatte ich mir zwar schon einiges überlegt, aber noch nichts festgelegt, schön doof. Also auf die Schnelle. Rot für das Helfershirt stand ja schon fest. Ich entschied mich für meinen rot-schwarzen Lederrock mit Schnürung an den Seiten, obwohl ich wusste, dass sich das Rot mit dem Rot des Shirts etwas beißt. Dazu dann schwarze Strümpfe, die hinten offen und mit einer Art Verschnürung versehen sind. Und wie immer Pumps, dieses Mal schwarze Pumps mit einem kleinen aufgesetzten roten Kreis hinten. Den roten Rock tauschte ich dann im Laufe des Tages gegen einen schwarzen Rock aus. Passte doch besser zum roten Shirt.

Mein Auto hatte ich schon am Vortag mit weiteren Vorräten vollgeladen und so begab ich mich dann wieder zum Veranstaltungsort, an dem ich gegen 09.00 Uhr ankam. Zu dieser Zeit wurde die Schule geöffnet und wir hatten noch Zeit bis 11.00 Uhr, um alles Weitere vorzubereiten. Andreas war daher auch schon da und ich freute mich sehr, ihn wieder begrüßen zu dürfen. Aufgeregt war ich, heute war der erste große Tag und wir erwarteten sehr viele Besucher. Es kamen immer mehr Helfer, um alles vorzubereiten. Meine Kaffeemaschine glühte, denn jeder hatte zu dieser Zeit riesigen Kaffeedurst.

Und dann war es endlich soweit. Wir öffneten die Türen für die zahlreichen Besucher, die die Spieltische besetzten, sich zum Flohmarkt begaben oder sich einfach erst einmal umsahen, denn es gab wirklich sehr viel zu entdecken. Die Helfer waren alle gut versorgt und daher entspannte sich die Situation im Helferraum und an meinem Helferbüfett etwas. Kaffee hatte ich auf Vorrat gekocht und ich hatte somit Zeit, mir das bunte Treiben auf der Brett in Ruhe anzuschauen. Es war sehr beeindruckend. Überall waren die Spieltische besetzt und man merkte deutlich, dass die Besucher sehr viel Spaß hatten. Von vielen Spieleverlagen waren Supporter anwesend, die den Gästen ihre Spiele erklärten und es fanden zahlreiche Turniere statt, bei denen es tolle Preise zu gewinnen gab. Unser lieber Dirk war damit beschäftigt, Robo Rally Live zu erklären und die Besucher durch das Spiel zu führen. Robo Rally Live ist im Laufe der Zeit zu einer richtigen Attraktion geworden. Dirk macht das aber auch wirklich sehr gut.

Astrid hatte wieder die Verantwortung für den Flohmarkt und ich durfte sie zeitweise an der Kasse ablösen. Das hat mir richtig viel Spaß gemacht, denn so kam ich mal raus aus dem Helferraum und konnte mich mit ganz vielen netten Leuten unterhalten.

Als ich dann wieder in den Helferraum zurückkam, hatten sich schon ganz viele Helfer Becher genommen und sie mit ihrem Namen gekennzeichnet. Auf einem Foto könnt Ihr die vielen bunten Becher sehen. Kaffee war auch schon wieder alle. Also machte ich mich wieder an die Arbeit. Mir hat das aber richtig viel Spaß gemacht.

Gegen 17.30 fand die Verlosung unseres Gewinnspiels der Meinungsumfrage statt, die ich wieder übernehmen durfte. Außerdem wurden von Danny die Gewinner unserer veranstalteten Rally ermittelt. Emil, einer der Schüler des Gymnasiums, hat zu Beginn eine Klaviereinlage gespielt und das hat er richtig toll gemacht. Dann habe ich versucht, mir Gehör zu verschaffen, was leider kläglich misslang. Meine Stimme ist einfach nicht laut genug. Nils und Danny aus unserem Verein haben das dann übernommen. Sechs Gäste waren sodann glückliche Gewinner eines schönen Spiels.

So verging der erste Tag wie im Flug und gegen 23.30 Uhr machte ich mich wieder auf den Weg nach Hause. Beim Einschlafen ließ ich den Tag Revue passieren und war total glücklich mit dem bisherigen Verlauf unserer tollen Veranstaltung.

Der nächste Morgen: Aufgewacht, geduscht und geschminkt. Und dann entschied ich mich für meinen tollen schwarzen Designerlederrock mit den roten Tropfen an jeder Seite. Dazu dann schwarze Netzstrümpfe und hohe Schuhe angezogen und ich war aus meiner Sicht perfekt für den neuen Tag gestylt. Also wieder ab ins Auto und schnell zur Brett, wo ich gegen 09.00 Uhr ankam. Und wieder war der Einsatz der Kaffeemaschine gefordert. Jeder wollte jetzt einen Kaffee und ich eifrig damit beschäftigt, den Kaffeedurst unserer vielen Helfer zu stillen. Geschafft – jetzt war der heutige Run auf den Kaffee beendet und die Thermoskanne gut gefüllt.

Auch an diesem Tag durfte ich Astrid wieder auf dem Flohmarkt vertreten. Ich selbst habe mir auch einige Spiele gekauft und viel zu viel Geld ausgegeben, wie auch schon letztes Jahr. Aber das hat Spaß gemacht und ich freue mich heute noch über die schönen Spiele.

Auch heute sind wieder sehr viele Besucher gekommen und unsere Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Schnell waren wieder alle Spieltische besetzt und überall wurde gelacht und gespielt. Im Helferraum war ich damit beschäftigt, Kaffee zu kochen und die Vorräte aufzufüllen, damit sich unsere Helfer zwischendurch immer wieder stärken konnten. Inzwischen hatte sich auf dem Tisch im Helferraum ein noch größeres Sammelsurium von bunten Bechern mit Namensbeschriftungen angesammelt. Der Raum, der Ron, den Helfern und mir zur Verfügung stand, war zwar nicht sehr groß, aber sehr zentral gelegen. Hier waren wir im Mittelpunkt des Geschehens. Mir gefiel das sehr gut.

Ich habe dann auch mal bei den Spielautoren vorbeigeschaut. Dort war auch viel los. Hier konnte man zum einen die sehr netten Spieleautoren selbst kennenlernen als auch ihre neuesten Prototypen testen. Ich hatte leider keine Zeit, das auszuprobieren, aber ich habe es sehr genossen, mich mit der/dem einen oder anderen Spielautoren/Spieleautorin zu unterhalten.

Bei den Ständen vom Atlantis und vom Spielenarren war ich ebenfalls. Da ich aber schon so viel Geld für Spiele vom Flohmarkt ausgegeben habe, kaufte ich nichts, obwohl meine Augen schon sehr leuchteten bei den vielen tollen Spielen, die dort waren.

Die Spielesupporter von den Verlagen kannte ich ja schon von den letzten Veranstaltungen. Dieses Jahr waren auch die Leute von Pegasus dort, was mich sehr gefreut hat.

Sirkka und Danny aus unserem Verein hatten die Kinderbetreuung übernommen und kümmerten sich ganz toll um die Kinder. Der Raum dafür war direkt neben dem Helferraum und man konnte oft vernehmen, dass die Kinder sehr viel Spaß hatten.

Wie auch am Vortag fanden sehr viele Turniere mit tollen Preisen statt. Ich habe bei keinem Turnier mitgemacht, da ich mich gar nicht darauf konzentrieren könnte. Ich wäre immer besorgt, dass in meinem Bereich etwas zu tun ist. Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere fleißigen Turnierleiter Rita, Karsten, Nils, Mario, Tobias und Andreas (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen).

Ich schaute dann auch bei den Spielern von Warhammer 40.000 vorbei. Das war eine ganz andere Welt, gehört aber zwischenzeitlich fest zum Programm der Brett. Ich fand es auch wieder total interessant, welche Wunderwelten die Spieler wieder mitgebracht hatten. Auch dort hatte man sichtlich viel Spaß. Ich wurde fast gar nicht beachtet, weil alle so sehr in ihr Spiel vertieft waren.

Ja, und dann nahte wieder der Zeitpunkt unserer Gewinnspiele. Abermals stand ich mit Danny und Nils vor den versammelten Gästen und war schon sehr aufgeregt. Emil kam extra deswegen von zu Hause (obwohl er für eine Klausur lernen musste), um wieder eine schöne Klaviereinlage zu bringen. Das hat er wieder toll gemacht. Die Gewinner nahmen wieder freudestrahlend ihre Preise entgegen.

Gegen 18.00 Uhr war die Veranstaltung dann leider schon zu Ende. Wir begannen mit dem Abbau. Es war schon sehr viel für alle zu tun, aber dank der Organisation unserer leitenden Orga-Mitglieder Andi, Nils und Ron waren wir gegen 22.00 fertig mit allem. Zwischendurch gab es noch für alle Helfer das traditionelle Pizza-Essen. Zum Schluss standen noch Andi, Mario und ich auf dem Schulhof und plauderten noch etwas. Es war schon richtig herbstlich und dunkel und allmählich fing ich doch in meinem kurzen Rock an zu frieren. Wir verabschiedeten uns sodann auch von Mario. Ich merkte, dass auf einmal die ganze Anspannung von mir abfiel und mir Tränen über die Wangen rannen. Das war zum Teil aus Freude darüber, dass alles so gut geklappt hat und zum anderen Teil aus Erleichterung, weil nun alles geschafft war. Nach dem NordCon dieses Jahr habe ich auch erst einmal geweint. Na ja, das gehört wohl inzwischen mit dazu. Ich war jedenfalls auch froh, dass die Veranstaltung ein so großer Erfolg war und jetzt auch alles geschafft war.

Ich umarmte Andi zum Abschied und begab mich zu meinem Auto. Das war bis unter das Dach vollgeladen und ich war dann zu Hause noch ca. eine Stunde damit beschäftigt, alles auszuladen und reinzuschaffen. In mehreren Ladungen habe ich dann den Geschirrspüler laufen lassen und auch alles andere musste gründlich gereinigt werden. Da hatte ich noch viel zu tun.

Es waren wieder ganz tolle Tage und ich möchte mich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, eine so tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Wie auch letztes Jahr möchte ich besonders die Schüler des Gymnasiums Rahlstedt erwähnen. Ein besonderer Dank geht daher an Alex, Dorcas, Emil, Felix und natürlich Moritz, der mir besonders am Herzen liegt. Bedanken möchte ich mich aber auch bei Nico Schulze, ein Lehrerkollege von Andi, der ebenfalls tatkräftig mitgeholfen hat.

Der Dank gilt gleichermaßen unseren unermüdlichen Helfern, ohne die das alles gar nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle auch ein ganz großes Dankeschön an alle Verlage, die unsere Veranstaltung mit unterstützt haben, sei es mit Supportern oder mit Spielepreisen oder mit der Zurverfügungstellung von Turnierspielen.

Wir hatten dieses Jahr ca. 1.250 Besucher und hatten damit ungefähr 400 Besucher mehr als im letzten Jahr. Ich finde, darauf dürfen wir schon etwas stolz sein. Wir würden uns sehr darüber freuen ,wenn Ihr alle auch nächstes Jahr wieder mit dabei seid.

Anbei sind einige Fotos vom Geschehen auf der Brett und natürlich auch mit mir und dem Helferraum darauf.

Viele liebe Grüße Eure Ela

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