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Beitrag: Über Treffen "Spieletreff Montag 2.10.2017"

Geschrieben von User15 Daselk 09.10.2017 16:15h | 28 x gelesen

Themen:

Nach der üblichen Kurzbeschreibung der mitgebrachten Spiele wurde die Anmerkung gemacht, dass bei unverständlichen Begriffen gerne nach der Bedeutung gefragt werden kann. Denn damit diese Vorstellungsrunde der Spiele nicht zu viel von unserer Spielzeit auffrisst, werden die Spiele meist nach ihrem Mechanismus klassifiziert und dann in wenigen Sätzen die Besonderheit des jeweiligen Spiels herausgestellt. Dieses Glossar ist Vielspielern geläufig, aber Leute, die (noch) wenig mit Brettspielen in ihrer ganzen Vielfalt in Kontakt gekommen sind können damit wenig anfangen. Viele der mitgebrachten Spiele an diesem Abend wurden als „area control“ bezeichnet. Hier handelt es sich um Spiele, bei denen Gebiete auf dem Spielplan erobert und verteidigt werden müssen. Thematisch geht es oft um (pseudo)historische militärisch-politische Situationen und Fantasy-Kriege, aber die thematische Einbettung kann auch im Tierreich liegen oder rivalisierende Mafia Clans beinhalten oder eigentlich alles Mögliche sein. Aus dieser Kategorie wurde „WALLENSTEIN“ gespielt.

„Ressourcen Management“ bedeutet, mit dem Erwerb und der Umwandlung von zunächst einfach zu beschaffenden Rohstoffen (oder Ähnlichem wie Arbeiter, Geld, …) die Möglichkeit zu schaffen, wertvollere Aktionen oder Rohstoffe zu erlangen und dadurch Handlungsoptionen sukzessive zu erweitern. Grob in diese Kategorie ließen sich an dem Abend „GINGKOPOLIS“ und „TERRA MYSTICA“ einordnen.

„Push your luck“ / „press your luck“ steht für Spiele, bei denen die Spieler entscheiden müssen, zu welchem Zeitpunkt sie aus dem aktiven Spielgeschehen aussteigen wollen. Durch Zufall, z.B. Würfelwürfe oder gezogene Karten, entsteht irgendwann im Spiel ein Zeitpunkt, an dem alle Spieler, die jetzt noch im Spiel sind, sämtliche Fortschritte verlieren. Wer zu lange dabeibleibt, geht also leer aus, während, Spieler, die zu früh aussteigen, wenig Gewinn erzielen. Jeder Spieler entscheidet für sich, wie viel Risiko er eingeht, oder ob er/sie auf Sicherheit spielt. Vertreter dieser Kategorie waren „DIAMANTEN“ und „TIEFSEEABENTEUER“.

Beliebt für den späteren Teil des Abends sind auch immer „Deduktionsspiele“ aus der „Partyspiel“-Ecke. Dies sind sehr kommunikative Spiele, bei denen entweder Begriffe oder Karten geraten werden müssen, und/oder Mitglieder eines gegnerischen Teams unter den Mitspielern identifiziert werden müssen. Hier wurden „INSIDER“, „CODENAMES“ und „DECEPTION“ gespielt.

Bei „Echtzeitspielen“ spielen alle gleichzeitig und nicht in einer festen Reihenfolge, was meist sehr chaotisch ist. Vertreter dieser Kategorie war „CAPTAIN SONAR“.

Bleibt noch „MUNCHKIN“. Dieses Spiel ist etwas schwieriger einzugruppieren. Definitiv ein „Kartenspiel“, vielleicht „Karten-Management“, aber hier scheiden sich die Geister. Manche Spieler bestreiten, dass es sich bei dem sehr glücksabhängigen Kartenablegen überhaupt um ein Spiel handelt, aber seine riesige Fangemeinde liebt das Fantasy-Nonsens-Thema und den wenig kopflastigen Ablauf.

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