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Jodds Treffen


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00023

Jodd
Berlin, Deutschland

..man ist nie zu alt, um neu geboren zu werden….auch nicht mit 63 Jahren.

JoDD TRANSFORMELLE MALEREI VALERIO DEHO (Bologna) anläßlich der Ausstellungen im ISTITUTO Dl CULTURA GERMANICA (Bologna) und der GALLERIA L’ARIETE BOLOGNA

Die Transformelle Malerei von JODD bringt die Kunst direkt auf die nackte Erde zurück, zu jenem urstoftlichen Horizont, der Ursprung, Sinn der Verwandlung und des Werdens ist. Der Künstler bedient sich nicht der traditionellen Instrumente der Malerei, er gebraucht für seine informellen Kompositionen keinen Bleistift oder Farben, sondern verwendet Asche, Bitumen, Graphit und Pigmentstaub, als würde er das Bild der Welt in ihren Fundamenten neu erschaffen. In der Dialektik Heideggers zwischen Welt und Erde hat letztere Vorrang, ihr Verbergen weist jegliche Referentialität und jede Sinnhypothese zurück.Infolgedessen wird das Kunstwerk unstet und sein Signifikat ungewiß: darin liegt seine Wahrheit.Doch in den Werken JoDDS wird auch die von Klee in ,,Form- und Gestaltungslehre" gegebene Definition der ,,Vorgeschichte des Sichtbaren" aufgerufen, die die Kunst den Gründen des Blicks zuordnet, der das Innere der Dinge, die ,,gemeinsame irdische Wurzel~ erkennt und dem es gelingt, über die Erscheinung hinaus zu einer Stufe vorzudringen, in der Klarheit nicht vonnöten und alles immer nur im Werden begriffen ist. Die auftauchenden Formen und Symbole sind Spuren, Anregungen: sie schließen das Werk nicht in eine endgültige Aussage ein. Die Zeitlosigkeit der Schraffierung, das elliptische Szenario der Mythologie, die unaufhörlich ihre Signifikate verändert, indem beständig der Gegenstand selbst ausgetauscht wird – das sind Aspekte einer Kunst, die der Nacht des kollektiven Gedächtnisses entsteigt, die aus der Dämmerung eines Empfindens auftaucht, welches aus der Veränderung seine Gewißheit gemacht hat. Seine Kunst ist keine materielle Kunst, sondern ist Gedanke, der sich in der Dichte der Materie zeigt, ist Erwartung der Welt."

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