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Meeting review: Über Treffen "Schneeschuhtour von der Fritz-Putz-Hütte zum Schlagstein"

Posted by User15 Karinaluisa 01/14/2018 04:40PM | 57 x read

About: Meeting "Schneeschuhtour von der Fritz-Putz-Hütte zum Schlagstein"
Place: Schwangau, 87645 Schwangau, Deutschland
Date: Friday, 01/12/2018 08:30AM

3 Attendees
  • User35
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„Ja, es soll bewölkt werden mit leichtem Schneefall… Und ja, die Sicht wird nicht wirklich weit sein…aber ganz ehrlich: Auf den letzten Touren hatten wir immer Kaiserwetter und Sonne satt, Pulverschnee und Traumpanorama…also mal Klamottencheck und etwas anderes …“ So formulierte Robert seine letzte Ausschreibung. Schließlich kann ja jeder bei Sonnenschein in die Berge…! Und nachdem in Hohenschwangau, unserem geplanten Startpunkt, aufgrund des Tauwetters und der Regenfälle in letzter Woche nicht mal mehr Schnee vorhanden war, suchte Robert für uns kurzfristig ein anderes Ziel aus, Hauptsache raus aus dem Dauergrau an die frische Luft…

Ich traue es mich kaum mehr zu schreiben: Aber es kam alles ganz anders. Als wir an Reutte vorbeifuhren, wurden wir plötzlich mit einem interessanten Farbenspiel begrüßt: Die Nebelschwaden begannen sich zu heben, die Sonnenstrahlen betupften die ersten Gipfel und in Berwang angekommen, spannte sich über uns ein strahlend blauer Himmel. 500 Hm waren vorgesehen, also eine relativ gemütliche Schneeschuh-Tour von Berwang-Rinnen im Rotlech-Tal aus zur Ehenbichler Alm. Der Rotlech ist übrigens ein rechter Zufluss des Lech in Tirol mit einer Länge von knapp 20 km, entspringt im Gemeindegebiet von Tarrenz und mündet bei Weißenbach in den Lech. Er fließt bei Rinnen über den Rotlech-Wasserfall und erreicht 1 km weiter nordwestlich den ebenfalls 1 km langen Rotlech-Stausee. Hier soll es auch schöne Mountainbike-Touren geben…

Vor Ort stellten wir nun fest, dass der Schnee recht harschig war, dass Schneeschuhe wohl nicht so viel Sinn machen würden und zogen erst mal unsere Grödel an. Vom Startpunkt aus ging es nun ohne Einlauf-Phase gleich steil bergan durch den Wald und wir gewannen zügig an Höhe. Kurz vor der Ehenbichler Alm stellten wir dann fest, dass wir sehr früh dran waren und beschlossen, zuerst in einer Schleife zur Reutener Hütte und über die Raazalpe auf 1.740 m Höhe zu laufen, um danach in der Ehenblichler Alm einzukehren. Die Reutener Hütte war geschlossen, aber Tisch und Holzbank vor der Hütte luden uns ein zur ersten Pause mit Brotzeit. Nun also wieder das Übliche: Kaiserwetter, klare Luft, stahlblauer Himmel, geniales Panorama, wir ganz alleine im herrlichen Weiß. Und ein sehr schöner Blick hinüber zum bekannten 2112 m hohen, unbewaldeten Galtjoch und zur 1.964 m hohen Abendspitze. Ach das kann doch jetzt noch nicht alles sein… Robert und Miri hat´s schon die ganze Zeit gebitzelt, mich dann auch. Dieser einsame Gipfel vor uns, der braucht heute noch Gesellschaft! Also, nix wie rauf auf den Berg! So ließen wir den ebenfalls geplanten Besuch der ca. 1 km entfernten Raazalpe dann doch sein und wendeten uns gleich Richtung Westen um den Anstieg auf die Abendspitze anzugehen, immer das schöne Galtjoch im Blick. Sie ist leicht zu besteigen und auf dem Gipfel hatten wir ein geniales Rundum-Panorama bei klarer Sicht, angenehmen Temperaturen und wenig Wind. Nun boten sich uns interessante Nebel-Wolken-Spiele: Nach Norden hin war eine geschlossene graue Nebelsuppe auszumachen. Und während in westlicher Richtung alles frei war, wälzten sich in manchen Tälern östlich von uns ebenfalls dicke Nebelbänke in den verschiedensten Grau-Schattierungen wie eine fette Rolle und versuchten in angeschlossene Täler vorzudringen, was ihnen aber nur teilweise gelang; manch einzeln stehende Berge umhüllten sie von unten her von beiden Seiten und ließen nur die Spitze übrig . Und vom Säuling war nur noch die obere Hälfte zu sehen, diese schien plötzlich über der ganzen Szenerie wie von Zauberhand zu schweben….. Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Nach einer dreiviertel Stunde Abstieg waren wir schon an der Ehenbichler Alm, um endlich dort einzukehren (einem Mitwanderer fiel ja auch schon buchstäblich der Magen heraus!) Und tatsächlich: die Alm liegt nicht nur sehr schön, sie ist richtig gemütlich, das Essen sehr sehr lecker, die Wirtsleute freundlich und der Zirbenschnaps genial! Deshalb haben wir uns auch schön Zeit gelassen, das appetitlich servierte Essen samt Ausblick ins neblige Tal reichlich genossen, um uns dann mit Stirnlampen im Dunkel auf den Rückweg zu machen. So gab es also oben drauf noch eine kleine Nachtwanderung mit fantastischem Nachthimmel ohne irgendein störendes Licht. So sind, weil wir kurzerhand bei dem tollen Wetter etwas kreativ waren, aus 500 Höhenmetern halt 1060 geworden, aber dafür haben wir den ganzen Tag optimal genutzt und schon wieder eine traumhafte Tour erlebt (das haben wir doch verdient, oder?) Grins… Wie gesagt, wer flexibel ist …

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2 Comments

  • User35
    Alpha22222, Sunday, 01/14/2018 05:53PM

    ……….danke Karin für den lebendigen Bericht. Danke an euch beide für eure Flexibilität, die belohnt wurde mit fantastischen Ausblicken und absoluter Ruhe. Kein Mensch auf der gesamten Tour der uns entgegen kam, angetrieben von einem Highlight zum nächsten……darf man auch über das Ziel hinausschießen. Der Weg war das Ziel, und am Ende wurden wir Optisch und Kulinarisch verwöhnt.

    GlG Robert

  • User35
    Miriontour, Tuesday, 01/16/2018 08:51PM

    Hallo Ihr Lieben,

    danke Karin für den wieder mal richtig tollen Bericht. Vielen Dank an euch für die tolle, geniale Tour. Liebe Grüße Miri

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