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Erlebnisbericht: Über Treffen "Clothing optional-Wanderung Wahner Heide"

Geschrieben von User15 Guenther_ludwig 22.05.2018 09:53h (geändert: 22.05.2018 10:07h) | 55 x gelesen

Bericht von: Treffen "Clothing optional-Wanderung Wahner Heide"
Ort: Wahner Heide, Brandweg , 51503 Rösrath, Deutschland
Termin: Samstag 19.05.2018 13:00h

1 Teilnehmer
  • User35

Wir hatten das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben, denn bei bei der Fahrt zum Treffpunkt bei Rösrath zeigte sich das Wetter von der schönsten Seite. Doch um 12.30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem Treffen, zog sich der Himmel rapide zu. Aber nur, um pünktlich um 13 Uhr strahlendem Sonnenschein Platz zu machen. Die paar verbliebenen Wölkchen sorgten dafür, dass es zwar angenehm warm wurde, aber doch nicht pralle Sonne schien. Ein sehr gutes Omen ;)

Zwölf Teilnehmer – 8 Jungs, 4 Frauen – waren angemeldet. Den Treffpunkt haben dann auch alle gut gefunden und so hieß es um kurz nach 13 Uhr, “Klamotten los und ab in die Heide!”

Zunächst ging es, vorbei an großen Flächen mit üppig gelb blühendem Besenginster, vom Parkplatz “Busenberg” aus den Brander Weg leicht abschüssig Richtung “Geisterbusch” und dort über den “November” zum “Herfeld”. Die Wasserbüffel standen leider nicht auf der Weide am Geisterbusch, aber ich war mir sicher, dass wir sie später noch sehen würden.

Beim “Herfeld” entschloss ich mich erst einmal nach links zu gehen, um einen großen Rechtsbogen einzuschlagen. So konnten wir die angenehmen Temperaturen genießen, hin und wieder einen Blick auf die Ost-West-Lande- und -Startbahn des Flughafens Köln/Bonn werfen und gleich einmal ein paar Highlights der Wahner Heide entdecken: U.a. den einzigen Steppensalbei weit und breit – immerhin 50 qkm -, das blühende Wollgras, erste sichtbare Zeichen vom Sonnentau, einen Königsfarn, wilden Thymian, wilde, gelbe Schwertlilien usw.. Einen Turmfalken sahen wir ebenso wie uns das Quaken der Frösche begleitete.

Oben angelangt, trafen wir eine größere Nordic Walking-Gruppe, die sich gerade aufwärmte. Alle begrüßten uns freudig und so waren bei den Nacktwander-Neulingen auch alle letzten Zweifel wie weggewischt.

Ein Stück weiter überquerten wir an der ehemaligen Panzerwaschanlage die Alte Kölner Straße und gingen nun den zunächst ebenen, dann immer mehr hügeligen Weg in Richtung “Altenrather Tongrube”. Natürlich nicht, ohne vom ehemaligen Sicherheitsstand einen Blick auf das unterhalb liegende Moor geworfen zu haben.

An der Tongrube machten wir nun die größere “Halbzeit-Rast”, wobei wir die Wegabsperrung gut als Sitzgelegenheit nutzen konnten.

Gut gestärkt ging es an der Tongrube vorbei, einen kleinen Högel hinauf und dann wieder leicht hinab in Richtung Altenrath. Etwa 800 Meter vor dem Ort überquerten wir noch einmal die Alte Kölner Straße und schwenkten gleich wieder in nördlicher Richtung ab. Etwa 1,5 km mussten wir leider auf dem Asphalt der wenig frequentierten Hasbacher Straße wandern. Auf Höhe der 1000jährigen Eiche konnten wir wieder in den Wald, was unsere Füße sehr dankbar aufnahmen.

So gelangten wir – vorbei an den versteckt im Wald liegenden, zahlreichen Keltengräbern – wieder auf den Bereich oberhalb des “Herfelds”, gingen nun aber zum “Förstchenteich”, wo wir die großen, blühenden Seerosenflächen bewunderten. Auch Kanadagänse (dienen hier als “Rasenmäher”), zahlreiche Libellenarten und Myriaden von Kaulquappen sahen wir dort.

Zufällig stieß auch die Gruppe vom “Rösrather Heidespaziergang” dort auf uns, so dass ich den Ranger fragen konnte, auf welcher Fläche zurzeit die asiatischen Wasserbüffel stehen. Er bestätigte mir meine Vermutung, dass sie auf der “Brander Wiese” zu finden sind.

Der Reitweg zu unserem nächsten Streckenabschnitt war etwas zugewachsen und sehr uneben. So schlugen wir uns ein wenig durch die Ginsterbüsche und die Binsen, gelangten aber nach etwa 300 m alle unversehrt zu dem Weg, der uns, gesäumt mit zahlreichen blühenden Robinien (Scheinakazien), zurück zum Parkplatz “Busenberg” führen sollte.

Tatsächlich fanden wir die Wasserbüffel an der “Brander Wiese”. Sie hatten uns längst gewittert, bevor wir sie überhaupt sehen konnten. Mit in die Luft hochgereckten Nasen standen einige der mächtigen, schwarzen Tiere auf der Wiese, während einige weitere faul in den feuchten Senken lagen und sich abkühlten. Dies war das letzte größere Highlight der Wahner Heide für heute.

Gegen 18 Uhr tankten wir am “Busenberg” noch etwas Sonne, verabschiedeten uns freundschaftlich und fröhlich voneinander. Es war bestimmt nicht unsere letzte Wanderung zusammen, darin waren wir uns alle einig.

Einige von uns ließen schließlich im “Bambi” die Eindrücke des Tages langsam bei ein paar Kölsch ausschwingen.

Ich bedanke mich herzlichst bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Es hat mir großen Spaß mit euch gemacht!

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