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Beitrag: HAPPY YULE 2017!

Geschrieben von User15 Lysir 20.12.2017 18:54h | 2 x gelesen

Themen:

HAPPY YULE 2017! * Merry Meet! * Der kürzeste Tag! Die längste Nacht! Die Geburt des Lichtes! Es ist die Zeit der Wintersonnenwende, die Zeit, in der das Licht NEU geboren wird, die Zeit in der der Schatten auf dem HÖHEPUNKT seiner Macht steht. Licht und Finsternis, ein Tanz der Dualität, ein Tanz im Sein, im Kosmos und in jedem Selbst, das es gibt. In jedem Herz, in jedem Gedanken existiert dieser Tanz … doch … wer kann es in sich fühlen, erkennen und verstehen? * Es ist YULE! Es ist die Windersonnenwende! Doch wie immer hat das Fest, dieser Sabbat, viele Namen und Bezeichnungen. Ob nun Wintersonnenwende, Yule, Jul, Jol, Joulu, Sol Invictis, Mittwinter, Winter Solstitium, Heliostasion, Alban Arthan, Mutternacht oder Weihnachten – es sind nur Wörter, Vokabeln und Begriffe. Jeder Mensch findet hier einen Begriff, den er für sich via Intellekt verwenden kann. Doch die Thematik ist jeweils die Gleiche! Das Licht wird NEU geboren, die Schatten haben ihren Höhepunkt erreicht und ein weiterer Startpunkt wird eingenommen. Die Natur und das Land ruhen, Gott und Göttin befinden sich in der Unterwelt und das Leben steht beinahe vollkommen still! Doch eine Stille ist in diesem Fall auch ein Start! Es ist der Start der Geburt, denn in dieser Zeit gebiert die Göttin den Gott. Sie verkörpert noch den Aspekt der FURIE, der NEUMONDIN…. auch wenn DIE VIERTE PHASE DER MONDIN GERN VERGESSEN WIRD. Es scheint, dass das Wicca lieber mit der Jungfrau, der Mutter und der Greisin arbeitet, doch wo ist der Neumond? Die Furie? Passt sie etwa nicht in das Konzept der Natur? Die Furie, die Neumondin, es ist die Phase der Dunkelheit, der Destruktion und der Zerstörung. Die Aspekte der Furie sind hierbei Kampf, gerechter Zorn, Lust, Verführung, Vernichtung, Neuwerdung, Urweiblichkeit und diese Energie wird durch die Geburt des Kindes der Verheißung im Akt der SCHÖPFUNG (oder der Liebe), des WISSENS (oder noch einmal Licht) und der WEISHEIT (oder erneutes Licht) geschaffen. Die Göttin, die als Furie jetzt existiert, wird sich in der kommenden Zeit selbst verjüngen, sodass sie wieder zur Jungfrau wird, frei und ungebunden, selbstbewusst und stark. Sie ist unsterblich, im ewigen Zyklus des Seins. Der Gott, der sterblich ist und sich im Sommer geopfert hat, um dann in die Unterwelt zu gehen, wird jetzt als Kind der Verheißung geboren. Er zeugte sich selbst zu Ostara und opferte sich für das Land zu Lughnasadh. In diesem Sinne ist auch der Gott im Kreislauf des Seins auch unsterblich … gerade weil er stirbt, und neu wird… wie jeder Mensch auch. * In diesem Jahr fällt die Wintersonnenwende auf den 21.12.2017 um 17:28 MEZ Uhr! * Yule ist die Zeit Einkehr und des Neubeginns. Kraft und Entschlossenheit zeigen sich in den Taten der Einzelnen. Jeder Gedanke erschafft einen eigenen Kosmos, so soll jeder Erschaffer und Zerstörer sein, da diese beiden Kräfte/Mächte zusammen die SCHÖPFUNG sind – unberührt von Farben, Schattierungen oder Nuancen. Wer, wenn nicht JEDER SELBST kann die Energie der Yule-Zeit als einen Wendepunkt, eine Umkehr, einen Anfang sehen? Wer, wenn nicht JEDER SELBST kann diese Zeit in einen wahren Triumph des eigenen Lichts wandeln? Yule ist ein Freudenfest, denn ohne die Rückkehr Sonne gibt es kein Wachstum, ohne Wachstum reift keine Frucht und ohne Frucht keine Existenz. So wie das Land die Sonne braucht, so braucht auch jeder Mensch die Sonne! So wie jeder Mensch den Schatten braucht, so braucht auch das Land den Schatten und den Winter. Wenn die Sonne immer scheinen würde und es niemals Schatten, Dunkelheit oder Finsternis geben würde, wäre das Leben in diesem Erfahrungskreis nicht denkbar. Licht und Finsternis sind zwei Seiten einer Münze, die Erkenntnis darüber, ist der Rand dieser Münze. Es ist der schmale Pfad der eigenen Evolution, und man muss stets sich erkennen und reflektieren, sodass man nicht nur im Lichte wandelt und nicht nur in der Finsternis. Dies ist die wahre Erkenntnis, sodass Wachstum und Fülle auch im eigenen Inneren neu entstehen können, in der Zeit der Schatten, des Innehaltens und der Sorgen! Erkenne die Zeit der Einkehr und der Planung! Erkenne die Finsternis und den Funken des Lichts! Verstehe, dass nun das Ablegen von Sorgen und Nöten gekommen ist und das die Rehabilitation der Seele beginnen kann, wenn man SEIN LICHT finden kann. Wille und Disziplin sind hier Werkzeuge, die man verwenden kann. Jammern, klagen, heulen und schreien, wie SCHWER und UNGERECHT die Vergangenheit war, schmiedet die innere Kette. Mut, Courage, Aufrichtigkeit, Wille und Wahrheit seinen Idealen gegenüber wird diese Kette zerstören. Der Mensch legt sich gern an die Kette, schlingt sie sich um Arme, Beine, Hals und Herz und gibt dann dem Umfeld und der Dunkelheit die Schuld daran. Stehe auf, löse deine Ketten, die du geschmiedet hast, zerschlage sie mit deinem inneren Licht und brenne dir deinen Weg aus deiner Finsternis frei! * Doch dies alles nicht einfach, wenn man sich nicht bewegen will. Das Land ruht, die Physis ruht, doch genau deswegen kann der Geist hellwach und aktiv sein! In der dunklen Zeit, in der Zeit der Finsternis muss man in sich SEIN Licht erkennen, das eigene Licht muss scheinen, scheinen in jedem Energiezentrum (welches man auch als Chakra bezeichnen kann) und scheinen in jeder Energieebene (welche man auch als Energiekörper bezeichnen kann). Im Lauf des Jahres ist nun die Finsternis stark! Stark und unbeugsam steht die Finsternis über dem Land, doch in aller Schwärze, in der Zeit der längsten Nacht und des kürzesten Tages, wird das Licht NEU geboren. Die Sonne steht im Tal ihrer Macht, ihr NADIR wurde erreicht. Der Schatten steht auf der Spitze seiner Macht, sein ZENIT wurde erreicht. Dies sind die Punkte, in denen der Stechpalmenkönig, der Herrscher über das „abnehmende Jahr“ auf seinen Bruder den Eichenkönig, den Herrscher des „zunehmenden Jahres“ trifft. Dies ist die Zeit, in der der der Eichenkönig, der König des zunehmenden Jahres wieder wieder seine Regentschaft antritt! So möge das Licht in ALLEM neu geboren werden, sodass JEDER UND ALLES das „Kind der Verheißung“ erkennen, verstehen, akzeptieren und begreifen kann. Wenn die die Sonne wiedergeboren wird, um erneut ihre Reise zu ihrem Zenit zu beschreiten, ist es die Zeit, wo sich erneut ihre Klingen kreuzen, die Klingen der beiden Brüder, die Schwerter des Eichenkönigs und des Stechpalmenkönigs. Wahrlich, so wie es im jährlichen Kreis der Sonne kämpfe gibt, so gibt es auch Kämpfe im jährlichen Kreis des eigenen Lebens. Davor zu flüchten, sich zu verstecken, die Illusion des Ausgebens anzunehmen, wird nichts bringen. Im Einklang mit der Natur zu sein, heißt auch, die Kämpfe anzunehmen und auszufechten, die in diesem Einklang nun einmal vorhanden, nötig und essenziell sind. Schaut in EUCH selbst! Erkennt euer Fragment, welches der eigene STECHPALMENKÖNIG ist und dankt diesem Prinzip für alles, was zwischen Litha und Yule geschehen ist, dankt für alles, was euch widerfahren ist, denn in den Energien der Erfahrungen gibt es KEINE MENSCHLICHE BEWERTUNG die etwas in GUT oder SCHLECHT einteilt. Alle Erfahrungen, die SCHÖN sind, gehören zum Leben! Alle Erfahrungen, die SCHMERZHAFT sind, gehören zum Leben! Denn genau DIES ist das Leben! Bist du deswegen wirklich überrascht? Leben IST Licht! Leben IST Schatten! * Doch findet auch das Fragment EURES EICHENKÖNIGS, denn dieser wird den Stechpalmenkönig erschlagen und an seiner Stelle regieren! Dies ist der Kreislauf des Jahres und des Lebens! Erinnert euch bewusst an die vergangene Zeit, erinnert euch an die Zeit zwischen LITHA und YULE! Erkennt, was ihr ERHALTEN habt, erhalten durch das Prinzip des Stechpalmenkönigs! Erkennt, was ihr VERLOREN habt, verloren durch das Prinzip des Stechpalmenkönigs! Daher dankt dem Stechpalmenkönig in euren Gedanken und Herzen für die Dinge, die im letzten halben Jahr abgenommen haben und die man loslassen konnte. Was hat man verloren, was wurde fortgenommen? Was war es und … hat man es gebraucht? Wäre man jetzt da, wo man ist, wenn man ES noch hätte? Dankt den Schatten, die wuchsen und wuchsen und heute ihren Zenit eingenommen haben, denn nur so erkennt man SEIN Potenzial und sein Licht! Wenn alles hell und schön ist, kann ich mein Licht und meine Schönheit nicht sehen! Wenn doch die Abkehr vom Licht beginnt, dann kann die eigene Sonne scheinen und strahlen! Deswegen ist die Wintersonnenwende die perfekte Zeit für die MAGIE DER STÄRKUNG, für alle ORAKEL-ARBEITEN und für alles WACHSTUMSRITUALE. Doch da im Moment noch die Göttin als FURIE existiert… ist es auch die Zeit Schattenarbeit, der Schadensmagie, der Reinigung und der Begegnung mit den EIGENEN DUNKLEN Lebensaspekten. * So regiert nun der Eichenkönig der für das Wachsende, das Kommende, das Ausdehnende steht! Die Sonne erreicht ihren Wendepunkt und die Hoffnung auf den Sommer und die Fülle der Felder keimt in den Herzen und Gedanken der Welt. So wird das göttliche männliche Prinzip – der Sonnengott – durch das göttliche weibliche Prinzip – die Göttin – (wieder) geboren. Ewig! Ewig! Ewig läuft das Rad der Existenz! Weiter! Weiter und Weiter! * Yule ist die perfekte Zeit, für die Fragen der Selbsterkenntnis und der Selbstplanung! So kann sich ein jeder die Fragen stellen……. Welche Projekte starte ich in diesem Jahr? Wie kann ich mein inneres Licht gebären? Welche Aspekte in mir müssen geheilt werden? Welche Saat will ich im kommenden Jahr aussähen? * Traditionsgemäß werden in dieser Nacht zahlreiche Feuer und Kerzen entzündet, um die Rückkehr des Lichts herbei zu beschwören. Auch wird ein immergrüner Baum mit Licht geschmückt! Die Feierlichkeiten werden oft kurz vor Sonnenaufgang angesetzt, sodass das Aufgehen der Sonne wie eine Antwort auf die rituellen Bemühungen erscheint. Der Vorgang soll auch daran erinnern, dass auf jeden Tod eine Wiedergeburt folgt. * Doch die Yule-Nacht ist auch essenziell für die anderen Sabbat-Feste. Anhand der Wintersonnenwende können und werden die großen Sabbate Imbolc (2. Vollmond nach der Wintersonnenwende), Beltaine (5. Vollmond nach der Wintersonnenwende), Lughnasadh (8. Vollmond nach der Wintersonnenwende) und Samhain (11. NEUMOND nach der Wintersonnenwende) bestimm! Oft liegen die traditionellen Termine nicht ganz genau auf den Monden! * Yule ist die Zeit des Todes und der Wiedergeburt. So wünsche ich allen, die in der Vergangenheit gestorben sind und ihren „MORS MYSTICA“ erlebt haben – den mystischen Tod der Seele, des Körpers –, einen kraftvollen Aufstieg zurück ins Leben. Gestärkt, geläutert und standhaft, allen Widrigkeiten die Stirn zu bieten und ohne Jammern und Wehklagen das eigene Schicksal zu weben und zu leben! Stärke im Herzen, Wollen in den Augen und Wahrheit auf der Zunge und den Lippen! Standhaft, das eigene Licht im Herzen, beginnt JETZT wieder der AUFSTIEG! Kommt und steigt auf! JETZT! Erhebt euch und entzündet euer Licht, auf dass die innere Dunkelheit durchdrungen wird! Erkennt eure Pfade, erkennt eure Aufgaben und Bestimmungen, sodass sich ein jeder selbst erkennt, um seinen Platz im großen Werk einzunehmen! * Doch Yule kann auch die Vision eines KOMMENDEN mystischen Todes zeigen. Das Rad des Jahres, ist das Rad des Lebens und dies ist das Rad des Todes, des mystischen Todes! Wenn man selbst das Licht IN SICH gebären kann, wenn man sich selbst erleuchten kann, kann es sein, dass das Licht sich in Feuer wandelt, welches das eigenen LEBEN und das energetische Fleisch entzündet! Der mystische Tod kann jeden und alles verbrennen, doch aus der Asche erhebt sich dann der Phönix! Feuer produziert Asche! Feuer zeigt Schatten! So wie die ZEIT nun Schatten trägt, so trägt ein JEDER seine Schatten. Licht und Schatten gehören zusammen, da man ohne den Schatten das Licht nicht sehen kann und ohne das Licht nicht den Schatten. So wie JEDER in sich Schatten und Licht trägt, so ist es für jeden die Zeit SEIN LICHT zu erkennen und selbst zu gebären. Es ist die Zeit, der der man SEIN LICHT kraftvoll und hell scheinen lassen kann, sodass die eigene Finsternis durchdrungen, erkannt und auch transformiert wird! Es ist die Zeit, in der JEDES Licht neu geboren wird und JEDER Schatten seinen Weg zurück antreten muss. Der Mensch fürchtet sich vor dem Schatten, vor der Dunkelheit, vor der EIGENEN DUNKELHEIT, obwohl sie zu ihm gehört. Wer eine der beiden Seiten in sich verleugnet, wer nur das Licht oder nur den Schatten forciert, wer nur Frieden oder nur Kampf festhalten will, wird untergehen und sich selbst verzehren. Im zyklischen Kreis der Sonne und des Jahres erfährt jeder Mensch Leben, Tod und Wiedergeburt, jeder Mensch erfährt Frieden, Kampf, Sieg und Niederlage. Es ist der Kreis des Lebens, der sich niemals schließen wird, da er schon immer geschlossen war und in dessen Mittelpunkt der eigene Kern des Aufstiegs ist. Seinen EIGENEN Kreis kann man nicht durchbrechen und zerreißen, doch man kann ihn im Kern verlassen und aufsteigen, um neu zu sein. * So wünsche ich euch allen ein herrliches Yule-Fest! Freut euch des Lichtes und freut euch der Schatten! Aufstieg, Niedergang, Neubeginn, Leben, Tod, Wiedergeburt – alles nur Speichen im Rad des Lebens! * Blessed be!

Wobei… letztes Jahr gab es eine kleine Geschichte über ROTE WEIHNACHTSMÄNNER, über das HO HO HO, die WILDE JAGD, über die GÖTTIN und den TANNENBAUM…. Ein kleine Geschichte, die meine Frau Theryah verfasst hat. Ach… und da Yule eine Zeit ist, die immer wieder kommt – seltsam, oder… so ergeht es mir mit Imbolc, Ostara, Beltaine, Litha, Lughnasadh, Mabon und Samhain auch – will ich die Geschichte ERNEUT abdrucken!

* * * * *

Perchtenbrauch und Coca-Cola:

WEIHNACHTSMANN: Hoho – Von drauß‘ von Walde komm ich her Ich muss euch sagen es weihnachtet sehr! Wer kann mir denn ein Gedicht aufsagen, wer will den ein Geschenk. Ich wette hier sind viele, die ohne Weiteres ein laaaanges Gedicht….

GÖTTIN: (stürmt gehetzt in den Raum) Mist, mist, mist – tut mir leid ich hab verpennt!

WEIHNACHTSMANN: (irritiert) Ähm … und wer bist du?

GÖTTIN: Ich bin … ja … offensichtlich bin ich zu spät zur Wilden Jagd!

WEIHNACHTSMANN: Wie bitte?

GÖTTIN: (zerknirscht) Ja ich weiß das ist unverzeihlich! Eigentlich hatte ich mir auch extra den Wecker gestellt! Ich dachte wirklich ich hätte noch ein paar Tage, dass ich erst mal in Ruhe noch das Kind gebären könnte … ich weiß auch nicht, das ist mir noch nie passiert

WEIHNACHTSMANN: Kind?

GÖTTIN: Unseren Herrn die Sonne, du weißt schon: Mithras, Horus, Sol Invictus, Mabon ap Modron und wie die Menschen ihn sonst noch nennen …

WEIHNACHTSMANN: Frau, ich weiß wirklich nicht wovon du redest heute ist Weihnachten!

GÖTTIN: Weihnachten?

WEIHNACHTSMANN: Die Heilige Nacht?

GÖTTIN: Ah, die Mutternacht… wie die ist heute? Aber du hast doch zur Wilden Jagd gerufen

WEIHNACHTSMANN: Ich weiß nichts von deiner Wilden Jagd, was soll das überhaupt sein?

GÖTTIN: Na die Jagd durch den Himmel, du weißt schon wenn Odin die gewaltsam Verstorbenen ruft, ihn auf seinem Zug nach Asgard zu begleiten… (tadelnd) Man Berchthold, hast du wieder zu viel Met getrunken?

WEIHNACHTSMANN: Hier liegt ein Irrtum vor ich heiße nicht Berthold sondern … sondern … ähm… ach, nenn mich doch Weihnachtsmann!

GÖTTIN: Berchthold, nicht Berthold, oder meinetwegen auch Helljäger, so nennen wir dich ja auch und du mein herzallerliebster Schimmelreiter, hast jedes Jahr die Aufgabe die Wilde Jagd den Menschen anzukündigen, damit uns kein menschliches Auge sieht.

WEIHNACHTSMANN: Nein, also pass auf, das hier ist nicht die Wilde Jagd … heute ist Weihnachten

GÖTTIN: Aber wenn heute erst Yule ist warum stürmst du dann los und kündigst die Wilde Jagd an?

WEIHNACHTSMANN: Das habe ich gar nicht

GÖTTIN: Doch hast du … (guckt sich im Raum um) und wenn ich mich hier umsehe dann ist der Fall doch klar, ihr seid alle bereit für die Wilde Jagd. Schau da! Der geschmückte Tannenbaum. Der Baum steht und die Kinder sind abgelenkt durch die Lichter, damit sie nicht zum Himmel schauen und sich über unseren Festumzug, die WILDE JAGD erschrecken.

WEIHNACHTSMANN: Das ist ein Weihnachtsbaum und der gehört zu Weihnachten

GÖTTIN: Yule, Weihnachten … ist doch völlig egal Höldchen, wir wollen doch jetzt nicht über Namen streiten, die kommen und gehen doch genau wie die Menschen und ihre Kulturen.

WEIHNACHTSMANN: (ärgerlich) Jetzt ist aber wirklich Feierabend! Du ruinierst unser ganzes Weihnachtsfest! Geh jetzt bitte

GÖTTIN: Tut mir ja wirklich leid, wenn ich euch gestört habe, aber du, mein liebster Berchthold, hast mich doch gerufen

WEIHNACHTSMANN: Ich habe dich nicht gerufen und ich heiße noch immer nicht Berchthold – Ich bin der Weihnachtsmann, ich bringe den Kindern an Weihnachten Genschenke

GÖTTIN: Weihnachtsmann … (nachdenklich) mh auf welche Mythologie geht denn dieser Brauch zurück? Hat das was mit Old Nik zu tun, den man auch den Stechpalmenkönig nennt? Nee, oder? Ich mein der wird ja lediglich von seinem Bruder erschlagen, aber Geschenke bringt der doch keine….

WEIHNACHTSMANN: Eigentlich kommen die Geschenke vom Christkind

GÖTTIN: Ahhh, also doch ein heiliges Kind – schön dann waren die Presswehen ja doch nicht umsonst … aber jetzt lenk mal nicht ab, wir waren beim Weihnachtsmann, du wolltest mir erklären auf welchem Mythos der beruht

WEIHNACHTSMANN: Den hat Coca-Cola erfunden, man … eigentlich kommt an Heiligabend das Christkind

GÖTTIN: Na dann bin ich ja beruhigt, dass mir da kein neuer Brauch entgangen ist … (blickt streng zu W) aber nochmal zurück zu dir, mein junger Freund: Warum rufst du mich Tage zu früh zur Wilden Jagd? (Tadelnd) Berchthold, Berchthold, kennst du das Märchen vom Jungen, der zu oft Feuer rief? Was machst du, wenn ich beim nächsten Mal nicht mehr komme, wenn du nach mir rufst?

WEIHNACHTSMANN: Ich habe dich nicht gerufen, wieso behauptest du das?

GÖTTIN: Klar hast du mich gerufen! „Hohoho“ waren das nicht die Worte aus deinem Mund?

WEIHNACHTSMANN: Ja, aber …

GÖTTIN: Na also!

WEIHNACHTSMANN: Das war aber gar nicht so gemeint. Das gehört nur zum Ritual

GÖTTIN: Ohhh ein Ritual… ich liebe Rituale! Darf ich mitmachen, ich habe ja offenbar noch Zeit, bis die Raunächte beginnen?

WEIHNACHTSMANN: Na schön… dann komm… ritualisieren wird ein bisschen und machen ein bisschen… ähm… LICHT!

* * * * * *

Magischen GRUSSLYSIR

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