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Beitrag: Kein grünes Licht für schwarzes Gift: Glyphosat muss vom Tisch!

Geschrieben von User15 Meereslinie 29.10.2017 13:38h (geändert: 09.11.2017 17:28h) | 29 x gelesen

Themen:

JETZT AKTIV WERDEN UND DEN CAMPACT-APPELL UNTERZEICHNEN !! >> www.campact.de/glyphosat/appell/teilnehmen

Schaden vom Volk abwenden geht anders – Ein Kommentar meines Vaters Rudolf Ebler (Eichstätt im Naturpark Altmühltal / Bayern, 25. Oktober 2017), zum Artikel “Insekten: Schmidt wiegelt ab” (DK, Ausgabe vom 23. Oktober), freigegeben zur Veröffentlichung im DONAUKURIER (publiziert in Ausgabe Nr. 256, Mittwoch, 8. November 2017 >> www.donaukurier.de/interaktiv/leserbriefe/ueberregional/art76949,3582191)

“Wäre die Gefährdung von Flora und Fauna seit Jahren nicht so dramatisch, man könnte Christian Schmidts (CSU) beschönigende Argumente für seine bisherige Politik als Bundeslandwirtschaftsminister mehr Glauben schenken. Seinem in Berlin gegebenen Interview fehlt realitätsbezogene Substanz.

Das fast vollständige Verschwinden blühender Wiesen in den Tälern von Donau und Altmühltal entspricht der Summe seiner Politik. Die von Schmidt tolerierte Verwendung des Pflanzenvernichtungsmittels GLYPHOSAT bei Monokulturen führte zur Zerstörung der notwendigen Seinskette von diversen Wildpflanzen, massiver Ausrottung von Insekten jeglicher Art, wunderschönen Schmetterlingen sowie heimischen Vogelpopulationen.

Gegenwärtig grassiert sogar die ‘Hasenpest’, weil die maschinengerechte, ausgeräumte Weise der Felderbewirtschaftung blühenden Wiesenparzellen keine Existenz mehr lässt. Bei der Bewirtschaftung erreicht versprühtes Glyphosat selbst Randnischen.

Wiesenstücke in natürlicher Blüte könnten als ‘Hasenapotheken’ zur Stärkung des Immunsystems geschwächter Wildhasen fungieren. Doch bei vielfach praktizierter, prophylaktischer Ausbringung von GLYPHOSAT ist das nicht mehr möglich. Wildpflanzen sind ja nicht genmanipuliert, wie Monokulturen; auch ein Adonisröschen wird also sterben.

Schmidts Agrarpolitik in Deutschland hat durch falsche Gewichtung und Förderung von Megastrukturen eine nachhaltige Biodiversität verhindert. Jene Großagrarier – besonders in Norddeutschland – konnten sogar immense Subventionen einstreichen, obwohl sie sich als effektive Naturzerstörer geriert hatten. Imker wissen, dass sogenannte ‘Blühstreifen’ zu Todesfallen für Bienen und Hummeln werden, wenn sie neben glyphosatgesättigten Monokulturen liegen. in ‘BAYERN 2’ sagte ein Bundestagsabgeordneter aus Herrieden vor 1 1/2 Jahren mit Überzeugung über das Pflanzengift: ‘Wir wollen das Teufelszeug nicht mehr.’

Die Förderung der Massentierhaltung, mit ihrer gewissenlosen Profitmaximierung und dem nicht zu bewältigenden Gülleproblem wegen der Verseuchung des Grundwassers, war ein weiteres Beispiel des politischen Sündenkontos des Agrarministers. Der Amtseid zu Beginn seiner Tätigkeit, nämlich ‘Schaden vom deutschen Volke abzuwenden’, gereichte ihm wohl zu bloßer Makulatur seines verfehlten Handelns."

Autor: Rudolf Ebler

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8 Kommentare + Kommentar hinzufügen

  • User35
    Meereslinie, Sonntag 29.10.2017 14:01h

    Im Rahmen der Glyphosat-Horror-Picture-Show hier ein neues Kapitel aus der Serie “In welchem Land leben wir eigentlich?” >> Das sogenannte “Bundesinstitut für Risikobewertung” (BfR) soll als Grundlage einer möglichen 10-Jahres-Verlängerung der Zulassung des Pestizids Glyphosat (Hersteller: Monsanto) unter anderem die Krebsrisiken untersuchen. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung haben die Prüfer des BfR gerade im Hinblick auf diese zentrale Frage “wesentliche Teile ihres Risikoberichtes wortwörtlich von der Industrie abgeschrieben”. Da es hierbei um ein Milliardengeschäft geht, ist davon auszugehen, dass der Konzern in dieser Frage zu Verharmlosung neigt. Ist das BfR als unabhängige Behörde noch ernstzunehmen? Wenn Monsanto nach diesem Skandal tatsächlich von BAYER übernommen wird und mit solchem Dreck Profit macht, wissen wir, wessen Produkte (z.B. Aspirin) zu boykottieren sind!

    >> www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-wenn-monsanto-die-risiken-einfach-selbst-bewertet-1.3678432

  • User35
    Meereslinie, Sonntag 29.10.2017 14:11h

    Durch den zunehmenden öffentlichen Druck (DANKE FÜR EUER ENGAGEMENT!) und WIRksame Aufklärungs-Kampagnen tut sich was: Mittlerweile verbietet die Molkerei “BERCHTESGADENER LAND” ihren Zuliefer-Betrieben die Verwendung von Glyphosat.

    >> https://utopia.de/glyphosat-molkerei-verbietet-unkrautvernichtungsmittel-67972

    Länder wie Frankreich, Italien, Malta und Österreich wollen gegen eine Zulassungs-Verlängerung stimmen. Auch die GRÜNEN vertreten diese Position. Bislang verhindern nur CDU / CSU und FDP eine gemeinsame kraftvolle, gesundheitsorientierte Haltung im Abstimmungs-Prozess … umso wichtiger das CAMPACT-APPELL, um den Willen von uns mündigen, informierten Bürger*innen ganz klar kundzutun.

  • User35
    Meereslinie, Donnerstag 09.11.2017 17:30h

    AKTUELLES ZUM THEMA UMWELT: Das messerscharfe Fazit der ZEIT zur scheinheiligen Klimapolitik in Deutschland liefert uns ebenfalls eine gute Diskussions-Grundlage: “Wir Großmäuler” >> www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/klimakonferenz-bonn-deutschland-klimaziele-co2/komplettansicht Gleichzeitig unterhaltsame und nachdenkliche Impulse vermittelt ein sehenswertes Video zu diesem Thema: “Prima Klima Kanzlerin” >> www.youtube.com/watch?v=Iu1tbqyJp5Y

    Ich freue mich schon auf unsere nächste Gesprächsrunde. Lasst uns optimistisch bleiben! Der öffentliche Druck bewirkt immer wieder Erstaunliches. So ist beispielsweise die für heute im wiederholten Anlauf geplante Abstimmung zur Verlängerung der Zulassung von Glyphosat glücklicherweise gescheitert. >> www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/glyphosat-eu-vertagt-erneut-entscheidung-jetzt-vermittlung-a-1177205.html Jetzt heißt es standhaft bleiben und hoffen, dass sich auch in Deutschland eine gesundheitsorientierte Position im Sinne des Vorsorgeprinzips durchsetzt, um Schaden nicht nur vom deutschen Volk, sondern von der Natur ganz allgemein abzuwenden, eine kraftvolle Agrarreform anzupacken und die Basis unseres Lebens zu bewahren.

    Hintergrund-Informationen zum Umweltzerstörer Glyphosat sowie den Machenschaften von Monsanto:

    >> www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/

    >> www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/glyphosat-hat-monsanto-behoerden-manipuliert-a-1177101.html

  • User35
    Meereslinie, Samstag 11.11.2017 10:59h

    Glücklicherweise werden diese für unser Überleben zentralen Themen jetzt von hochkarätigen Medien mehr und mehr massiv in den Fokus gestellt, z.B. von der ZEIT >> www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/insektensterben-fluginsekten-gesamtmasse-rueckgang-studie und von DEUTSCHLANDFUNK KULTUR >> www.deutschlandfunkkultur.de/landwirtschaft-und-oekologie-ausgesummt-was-tun-gegen-das.970.de.html?dram:article_id=400394 … die Öffentlichkeit erwacht und durchschaut die einschläfernden Märchen vom vermeintlichen “Wohlstand”, die durch die profitorientierten Großkonzerne und ihre Lakaien in manchen Parteien bislang verbreitet wurden. Nun wendet sich das Blatt. :-)

  • User35
    Meereslinie, Samstag 18.11.2017 13:21h

    Vom richtigen Umgang mit natürlichem Boden zur Erhaltung der Fruchtbarkeit

    Leserbrief meines Vaters zum Artikel „Wider die Natur“ vom 11./12. November 2017 von Stefan Klein

    freigegeben zur Veröffentlichung in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG

    “Nur jene Landwirte, die mit kühlem Verstand und Liebe zu Grundbesitz oder zur Pachtbewirtschaftung ihre Arbeit verrichten, werden nachhaltigen, gewinnbringenden Erfolg haben. Voraussetzung dafür ist allerdings ihre überzeugte Bereitschaft, sich vom Einsatz der chemischen Keule zu befreien.

    Glyphosat, Round-Up, gewisse Kunstdüngersorten, effektive Insektizide sowie Herbizide gehören zum Instrumentarium moderner, maschinenbasierter Felder- und Grünflächenbewirtschaftung vieler Großagrarier. Hoffentlich wird ihnen bald aus Erfahrung bewusst, wie rücksichtslos blind ihr Agieren gegenüber dem großen Reichtum an Mikroorganismen im Ackerboden ist.

    Der Autor Stefan Klein überzeugt hervorragend durch eine Kontrastierung in Wort und Bild: die Uckermark seiner Wahlheimat im Grünen mit naturbelassenen Landschaftsformen vor sechs Jahren und heutzutage mit der riesigen Ausdehnung der Monokulturen, deren Eintönigkeit in Farbe und Form keinen Maler begeistern könnte.

    Wie der Autor große Wehmut empfindet über den Verlust seines früheren Paradieses, berührt den Leser sehr. Die Verarmung des Tier- und Pflanzenlebens kontrastiert mit der sichtbaren Gewinnmaximierung des Mega-Agronoms: eine kafkaeske Welt ohne Substanz, der die Biodiversität von blühenden Wildkräutern, das Summen fleißiger Insekten und das Konzert der Singvögel leidvoll fehlt.

    Mit freundlichen Grüßen und besten hoffnungsvollen Wünschen für die Naturerhaltung,

    Rudolf Ebler"

  • User35
    Meereslinie, Mittwoch 29.11.2017 10:24h

    Angesichts des tolldreisten Alleingangs von Christian Schmidt in Brüssel am 27.11.2017 entgegen allen Regeln der Geschäftsordnung ist die Welle der Empörung nun entsprechend hoch. Ihm haben wir es also zu “verdanken”, dass Glyphosat in eklatanter Verletzung des Vorsorgeprinzips mit möglicherweise krebserregender Wirkung auf unseren Äckern und Wiesen versprüht und auch darüber hinaus sein Gift verbreitet.

    Gefährdet ist mit großer Wahrscheinlichkeit unsere Gesundheit … und die Artenvielfalt (siehe Insektensterben) ist schon jetzt massivst bedroht. Frau Merkel muss beschämendes Führungsversagen attestiert werden. Oder hat sie ihn stillschweigend ziehen lassen, um diesen Drecksjob zu erledigen?

    Diese widerliche Hörigkeit den Lobbyisten gegenüber wird vermutlich für ein paar wenige wie z.B. den profitgierigen BAYER-Konzern sehr lukrativ sein … und wir zahlen den Preis.

    Das muss personelle Konsequenzen nach sich ziehen! Als ernstzunehmender Koalitionspartner hat sich die CDU / CSU damit auf jeden Fall endgültig disqualifiziert.

    Nun ist es an der Zeit ein Zeichen zu setzen >> https://secure.avaaz.org/campaign/de/deutschland_glyphosat_skandal_b/?bGgqFlb&v=100561&cl=13613061529&_checksum=e07eeb0f963bc871c9b30457d615132663df396fe91e6cd85ee36c0e5e812042

  • User35
    Meereslinie, Mittwoch 29.11.2017 10:25h

    Soeben hat mich ein Freund auch noch auf die folgende sinnvolle Kampagne aufmerksam gemacht. >> www.campact.de/glyphosat/monsanto-minister/ Dieser Verrat an Mensch & Natur darf keinesfalls unter den Teppich gekehrt werden!

  • User35
    Meereslinie, Mittwoch 29.11.2017 10:39h

    Auch BUND / FRIENDS OF THE EARTH GERMANY ermöglicht uns WIRkungsvoll Druck auszuüben und die dringend erforderliche Agrarreform voranzutreiben.

    >> https://aktion.bund.net/gemeinsam-gegen-glyphosat

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