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Erlebnisbericht: Über Treffen "Lange Nacht der romantischen Komponistinnen"

Geschrieben von User15 Radlerbln 05.11.2017 15:38h | 19 x gelesen

Bericht von: Treffen "Lange Nacht der romantischen Komponistinnen"
Ort: Grunewaldkirche, 28B Bismarckallee , 14193 Berlin, Deutschland
Termin: Samstag 04.11.2017 17:40h

4 Teilnehmer
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Ich war das erste Mal mit dem Bus M19 in der Grunewaldkirche. Eine fast ideale Verbindung. 6 min vom S-Halensee und damit vom S-Bahnring. Nicht mal 300 m Fußweg und man ist in der Grunewaldkirche.

Dummerweise hatte ich mir Samstag früh bei der Rückfahrt vom Einkaufen eine Zerrung zugezogen, die mich doch stärker einschränkte. Ausgerechnet vor diesem Konzert.

Im ersten Teil des Konzert wurde Kammermusik gespielt. Wie üblich begann das Ensemble ohne Vorankündigung. Da immer noch Menschen nach 18.00 eintrudelten, war der Hörgenuss von Clara Schumanns Klaviertrio etwas eingeschränkt.

Ich bin nicht ganz so der Fan von Sonaten wie der Cello Sonate von Henriette Bosmans. Ein anspruchsvolles Stück, gespielt von Yke Viersens, am Klavier wie immer Niek von Oosterum. Beide kennen aus anderen Kammermusikkonzerten. Yke Viersens ist prädestiniert als einer der Nachfolger des Vaters von Henriette Bosmans, diese Sonate zu spielen. Er ist Mitglied des Concertgebouw Orkest.

Nach diesem schweren Hörgenuss wieder was für meine Ohren. Das Klavierquantett von Dora Pejacevic wurde flankiert Sätze aus Streichquartetten von Fanny Hensel und Emilie Mayer sowie dem Klavierquintett von Louise Farrenc flankiert. Die Kompositionen höre ich aktuell auf youtube. noch einmal an. Da merkte man schon, das die letztgenannten auch souveräne Symphonikerinnen waren.

Wolfram Thorau hat wie immer die Werke in kurzen Einleitungen vorgestellt. Bei Fanny Hensel hat er aus einer brieflichen Bewertung des Bruders Felix Mendelsohn-Batholdy zitiert. Felix irrte.

Wolfram Thorau spielte vor der Pause noch die schwere Violinensonate der Jubilarin Amy Beach. Mein Studienkollege fragt mich danach, macht er auch mal Pause. Hat er, da er in Zeitnot war, sagte er wenig über die Herzinnigkeit zwischen Ehegatte und Amy Beach. 15 Jahre ihres Lebens mit Dr. Henry Beach verschwendet. Emilie Mayer blieb Single und schrieb 8 Symphonien, von denen die letzte leider verloren ging.

Mit dem Satz aus dem Klavierquintett von Louise Farrenc endete der erste Block des Konzertes.

Die Schmerzen waren so gross, dass ich schweren Herzens die lange Nacht beenden mußte.

Schade. Da ich das Programm-Booklet habe, kann ich die Kompositionen auf youtube später nachhören.

Jetzt bin ich bei den Symphonien von Emilie Mayer angelangt. Ihre Symphony No. 7 hat aktuell fast 30000 Aufrufe und über 40 Kommentare. Das ist für ein wenig bekanntes Werk exzellent.

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