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Beitrag: Zu/Absagen

Geschrieben von User15 Suppersready 21.09.2017 11:44h (geändert: 21.09.2017 11:45h) | 368 x gelesen

Themen:

Liebe Leute,

man sieht in groops immer wieder, dass einerseits die Teilnehmerlisten und Wartelisten zwar sehr schnell voll sind, auch für langfristig organisierte Treffen (> 8 Wochen vorher), aber sich dann andererseits relativ kurzfristig (< 1 Woche vorher) wieder lichten. (“Nichtkommer ganz ohne Absage” kommen meistens dann auch noch dazu, aber das meine ich hier nicht speziell.)

Was ich sehr bedauere ist die Unverbindlichkeit von Zusagen. Es sieht ganz einfach manchmal so aus, als wenn möglichst lange alle Möglichkeiten und alle Hintertüren offen bleiben sollen. (Vielleicht ein Effekt der “modernen Zeit”, wo vieles per SMS oder Mausklick geregelt wird.)

Bitte nicht falsch verstehen, natürlich gibt es immer triftige Gründe. Das ist überhaupt keine Frage und das möchte ich auch bei niemandem individuell bezweifeln. Aber Kurzfristabsagequoten von z.B. 50%, 60% oder 70% bekomme ich damit nicht wirklich unter einen Hut.

Mein Eindruck ist jedenfalls, dass dies in der jüngeren Vergangenheit zugenommen hat. Nur ein Denkanstoß. Vielleicht ergibt sich ja ein Meinungsaustausch.

Ich persönlich würde jedenfalls gegenwärtig keine Veranstaltungen organisieren, bei denen ich für eine bestimmte Anzahl von Teilnehmer (plus minus x) geradestehe (Restaurant, Gruppenführungen, etc.) bzw. ggf. dann nur gegen Vorkasse. (so wie es z.B. am 03. Oktober, “Grenzmuseum” gemacht wurde, das scheint ja ganz gut zu funktionieren.)

Viele Grüße

17 Kommentare + Kommentar hinzufügen

  • User35
    Chris20068, Donnerstag 21.09.2017 12:08h

    Stimme voll und ganz zu, gerade nach den Beobachtungen der letzten Tage! Allerdings kann ich auch für mich nicht ausschließen, daß es mal zu einer auch kurzfristigen Absage kommen kann (auch bei einer schon bezahlten Veranstaltung), aber das wird dann wichtige Gründe haben und kein ‘Rosinenpicken’ sein.

  • User35
    Angela-Fee, Donnerstag 21.09.2017 12:28h

    Hi Tilmann, ich kann das alles gut nachvollziehen (ich bin auf Arbeit auch an vielen Veranstaltungsplanungen aktiv).Als Organisator ist man immer ganz schön gestresst. Ich finde deine Aktion für nächstes Jahr super. Du hast ja den kommpletten Ablauf schon aufgelistet und gefällt mir sehr gut. Ich habe schon einmal den Termin in meiner Kalender geblockt. Obwohl man natürlich nicht weiß, wie das Wetter wird. Aber man hat ja Regenkleidung dabei! Kurzfristige Absagen kann ich nur gesundheitlich/arbeitsseitig akzeptieren. Wieviele haben sich denn schon angemeldet? Ich bin gerne dabei. Gruß Angela

    • User15
      Suppersready, Donnerstag 21.09.2017 13:54h

      Mein Beitrag hier bezieht sich nicht auf eine Veranstaltung weit in der Zukunft, sondern ist ganz generell. Wegen Radtour Aug 2018, schick mir am besten eine PM mit E-Mail und Handynr. Mitte/Ende Oktober wollte ich konkret planen. VG

  • User35
    Hotte123, Donnerstag 21.09.2017 15:18h

    Meine persönliche Konsequenz: Veranstaltungen die vorab gebucht werden, werden von mir HIER nicht mehr organisiert!

  • User35
    Blaufiehnchen, Donnerstag 21.09.2017 16:19h

    Ich kann mich diesen Beobachtungen nur anschließen und finde auch, dass sich dieser Trend leider verstärkt, bin auch ein wenig ratlos, ob sich ein großes Engagement in dieser Plattform wirklich noch lohnt. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass es gerade in der WanderGroop noch sehr zuverlässig zugeht. Schade, wenn die Leute, die mit viel Mühe und Kreativität interessante Aktionen planen, frustriert sind.

  • User35
    Capello, Donnerstag 21.09.2017 17:20h

    Die Wandergruppe hat zur Zeit 161 Mitglieder – ich bin ja noch nicht jahrelang dabei – kenne aber auch nur ca. 1/3. Ist dieses 1/3 hier gemeint, dann wären die “Absager” ja eine überschaubare Gruppe, mit der man reden könnte. Allerdings ist groops kein Verein, sondern nur eine gestellte Plattform, die für geplante Veranstaltungen – hier Wanderungen & more – offen und transparent für alle funktioniert. Ich bin gern bei einer Wanderung dabei und denke (alte Schule), eine Anmeldung ist eine Willenserklärung zu kommen (krank werden ist entschuldigt) und das Wichtigste ist, sich aufeinander da zu verlassen. Ich fände es schade, wenn die oft tollen Trails nicht mehr, wie gewohnt statt fänden und vielleicht wäre es für spezielle Aktionen eine Option, eine geschlossene Gruppe aufzumachen. Was aber sagen die übrigen 2/3 Mitglieder dazu?

    • User15
      Hithere, Freitag 22.09.2017 22:01h

      Geschlossene Gruppe – das wäre schade! Es hat sich doch gezeigt, dass die Macht, jemanden in eine Gruppe einzulassen oder auch auszuschließen, zu merkwürdigem Verhalten führt. Dem möchte ich mich nicht aussetzen. Hoffentlich sehe ich das nicht falsch, aber vielleicht gibt es doch noch andere Möglichkeiten. Vielleicht können wir das ja mal bei einer tollen Wanderung diskutieren?

  • User35
    Jonn, Donnerstag 21.09.2017 17:34h

    Ich fühle mich hier ganz persönlich angesprochen, denn ich habe in letzter Zeit tatsächlich zweimal gefehlt, ohne vorher abzusagen. Dafür möchte ich noch einmal um Entschuldigung bitten. Beim ersten Mal habe ich mich schlicht um eine Woche vertan, beim zweiten Mal war ich verreist und habe einfach vergessen, mich abzumelden. Den Ärger der Organisatoren kann ich jedenfalls gut verstehen. In Zukunft werde ich noch besser aufpassen oder mich lieber gar nicht erst anmelden, in der Hoffnung vielleicht doch noch in den Termin hineinzurutschen.

  • User35
    Robinson2015, Donnerstag 21.09.2017 19:23h

    Überlege auch, ob ich nächstes Jahr noch Essen gehen reinsetzte…SCHADE

  • User35
    Heike66, Donnerstag 21.09.2017 20:04h

    Ich bin schon seit ca. einem Jahr nicht mehr mit gewandert, da es momentan beruflich nicht gut passt. Als ich aktiv war, habe ich mich des öfteren “präventiv” im Vorfeld angemeldet. Ich kann meist, aus beruflichen Gründen, erst ein zwei Tage im Voraus sagen, ob ich mitwandern kann oder nicht. Da, jedenfalls im letzten Jahr, die Wanderungen sehr schnell voll waren und sich eine Warteliste gebildet hat, sah ich kein Problem in der Absage…denn es rückte ja jemand aus der Warteliste auf. Ich glaube, das ist in der heutigen Zeit so. Einerseits gibt es durch das Internet eine Fülle an Angeboten, wir sind alle Unverbindlicher geworden (jeder sicherlich an anderen Punkten),andererseits bekommt Freizeit durch Verdichtung oder Verkürzung einen anderen Stellenwert. Es gibt hier ja, wie schon geschrieben 161? Mitglieder, also ein Bedarf an Wandern, so verstehe ich diese Diskussion nicht so richtig. Wenn ich verbindlich leisten könnte zu einer festgelegten Zeit zu Wandern, würde ich mich sicherlich einem Verein oder ähnlichem anschließen und nicht einer Onlineplattform. Ich, in meiner Situation mit unzuverlässiger Freizeit, finde die Onlineplattform optimal. es gibt Menschen, die Touren anbieten möchten und eine Vielzahl an Menschen die mitlaufen möchten. Ob nun 2 oder 10 ist dabei doch egal. Ich beziehe mich nur aufs wandern, das ja kostenlos ist und damit keiner Vorkasse bedarf.

  • User35
    Suppersready, Freitag 22.09.2017 10:31h

    Vielen Dank, Heike, für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich kann gut nachvollziehen kann, was Du meinst, bin aber in zwei Punkten anderer Meinung.

    Zum einen kann ich dem rein pragmatischen Ansatz (ob nun mit zwei oder 10 wandern) nicht ganz folgen. Es geht mir gar nicht um die bloße Anzahl. Sondern ich persönlich finde ich es nervig, manchmal auch frustrierend, das Gefühl zu bekommen, dass Zusagen bei groops teilweise eher so eine Art unverbindliche Dispositionsmasse mit Platzhalterfunktion sind. Wie gesagt, individuell gibt es immer triftige Gründe für kurzfristige Absagen und in Deinem Fall mit der Arbeit ist das vielleicht eine individuelle Sondersituation. Ich glaube aber nicht daran, dass triftige Gründe und individuelle Sondersituationen bei allen kurzfristigen Absagen zutreffen, ehrlich gesagt. Ich möchte auch nicht daran glauben, dass man erst in einen Verein eintreten muss, um eine gewisse Verbindlichkeit vorzufinden.

    Zum anderen finde ich die Einstellung, es gibt ja eine Warteliste, von daher ist eine Absage ein oder zwei Tage vorher kein Problem, ehrlich gesagt nicht ganz fair den Wartenden gegenüber. Die brauchen ja auch eine Planungssicherheit und haben oftmals so kurzfristig keine Möglichkeit mehr, sich drauf einzustellen, wenn sie kurz vor Hosenknopf noch reinrutschen.

    • User15
      Heike66, Sonntag 24.09.2017 00:50h

      Ich sehe es tatsächlich genau so pragmatisch, wie ich es geschrieben habe. Meine Erfahrung ist, auf Onlineplattformen ist der Umgang miteinander immer oberflächlicher als z.B. in einem Verein. Ich verstehe diese Diskussion ehrlich gesagt nicht. Ohne es auszusprechen wird hier den Absagenden ja eine Unverbindlichkeit unterstellt.ich finde es großartig, das hier Touren ausgearbeitet und angeboten werden….dafür meinen ganzen Respekt. Komisch finde ich, dass ich dem “Anbieter” meinen Respekt und Dank in meiner, in Stein gemeißelten Verbindlichkeit entgegenbringen soll?!? Wenn ich mich anmelde, tue ich dies zu einem Zeitpunkt, wo ich natürlich davon ausgehe, auch teilzunehmen. Dann kommt das Leben und zeichnet es anders als geplant. Wer will sich erheben und darüber richten, ob ich einen driftigen Grund habe oder nicht bzw. mein Grund der Absage wichtig genug ist um anerkannt zu sein?? Vielleicht kann der Spieß umgedreht werden und jeder “Anbieter” bei sich schauen, welche Bedürftigkeiten gedeckt werden sollen und ob dafür hier der richtige Ort ist?? Das soll kein Angriff sein, an alle die hier Zeit und Mühe investieren, meine Hochachtung vor allen Organisatoren. Aber dies ist eine lockere ziemlich große Gruppe, Uns verbindet nichts, außer der Wunsch zum Wandern. Da finden sich eben auch alle Typen Menschen. Wenn man ein festes Statut an Regeln möchte, ist man im Verein eben besser aufgehoben.

  • User35
    Robinson2015, Freitag 22.09.2017 19:13h

    Sehe das genauso…

  • User35
    Rennseele65, Freitag 22.09.2017 21:16h

    Ich persönlich halte Verbindlichkeit und Selbstorganisiertheit für positive Charaktereigenschaften. Klar kann es für jeden von uns mal triftige Gründe für eine kurzfristige Absage geben, und sicherlich kann es auch jedem von uns mal passieren, sich einen Termin falsch im Kalender zu notieren (trotz toller digitaler und nicht-digitaler Terminkalendermöglichkeiten), aber wie Suppersready eingangs schon angedeutet hat, die auffallend hohen kurzfristigen Absage- und Wegbleibquoten lassen sich damit sicherlich nicht komplett erklären.

    Spontan aus dem Bauch heraus bin ich eher der Meinung, dass es für alle Beteiligten fairer wäre, sich in Lebenssituationen mit geringer Planungssicherheit vielleicht besser zunächst nicht anzumelden und lieber das Risiko einzugehen, dann kurzfristig eventuell keinen Platz mehr zu bekommen, anstatt sich erstmal selbst einen Vielleicht-Platz zu sichern und ihn damit für andere zu sperren, die sich vielleicht gerne verbindlich angemeldet hätten, dann aber kurz vorher nicht mehr einsteigen können, da sie bis dahin einfach schon etwas anderes vorhaben.

    Und ganz sicher bin ich nicht der Ansicht, dass es egal ist, ob dann z.B. 2 oder 10 Personen mitwandern! Ich denke, wenn engagierte Organisatoren sich dankenswerterweise die Mühe machen, tolle Touren zu planen, hat eine gewisse Verbindlichkeit u.a. auch mit Anerkennung und Respekt zu tun. Darüber hinaus denke ich, dass es in einer offenen, großen Gruppe ganz normal ist, dass man mit manchen Menschen mehr und mit anderen möglicherweise etwas weniger anfangen kann (auch wenn natürlich alle sehr nett und interessant sind, aber das ist hier ja von mir nicht gemeint), insofern ist das möglicherweise nicht immer passend für einen rundum gelungenen Tag, wenn die Gruppe plötzlich zu klein wird. Und wenn man das Gedankenspiel zu Ende denkt, könnte es als worst-case sogar passieren, dass man dann als Organisator auch mal ganz alleine am Treffpunkt steht? Ich denke also, die Haltung, dass es egal ist, ob es 10 oder plötzlich nur 2 Leute sind, ist einfacher tolerierbar für eine Mitgliedschaft im Verein, denn da zahlt man üblicherweise Mitgliedsbeiträge, und wenn man sich da (warum auch immer) als terminlich unverbindlich präsentiert, hat der Verein zumindest noch die zuverlässig regelmäßigen Beiträge zur sinnvollen Verwendung und daher häufig kein Problem damit.

    Schließlich finde ich unnötige oder auffallend häufige Unzuverlässlichkeiten nicht nur den Organistoren gegenüber unschön, sondern finde es auch nicht fair den zuverlässigen Groops-Mitgliedern gegenüber, denn wenn die Organisatoren die Lust am Organisieren verlieren, dann leiden wir doch irgendwann alle darunter. Insofern danke allen bisherigen und zukünftigen Organisatoren und Suppersready zudem für den Auftakt zu konstruktiven Denkanstößen.

  • User35
    Polarblume777, Samstag 23.09.2017 15:05h

    Als Organisatorin fände ich es auch nett, wenn die erst Zu- und dann Absager einen Kommentar hinterlassen würden :-)

  • User35
    Capello, Sonntag 24.09.2017 10:55h

    Ich finde es schon einmal gut, wenn sich über das Thema eine Diskussion entwickelt, in der die Argumente ehrlich ausgetauscht werden. Schade nach wie vor ist es, dass sich nur 10 Personen daran beteiligen (ca. 6%) und dadurch (leider) keine repräsentative Abdeckung der Meinung darstellen lässt.

  • User35
    Groove-2015, Montag 25.09.2017 16:01h

    Für mich gilt: Bei jedem Termin gibt es für einen Interessenten zwei Mindestkriterien: 1. Habe ich Lust dieses mit zumachen und möchte ich es wirklich? 2. Habe ich aus heutiger Sicht, zu diesem Zeitpunkt auch die Möglichkeit daran teil zunehmen (Kalender)? 3. Dann erst handele ich, melde mich an und blocke den Termin!

    Wenn natürlich etwas dazwischen kommt, (z.B. bedingt durch Krankheit, beruflichen Änderungen, oder …..), sollte man auch sofort absagen. Somit haben die eine Chance, die es nicht geschafft haben sich innerhalb der ersten 3-4 Std anzumelden. Komischerweise sind Wanderungen und auch Essen-Events sofort ausgebucht, als ob es erst einmal darum geht sich einen Platz zu sichern. Das geht ziemlich schnell, somit kann ich nicht nachvollziehen, warum man sich nicht genauso schnell wieder abmelden kann, falls etwas dazwischen kommt. Einen Kommentar für die Absage finde ich überflüssig, da es nur darum geht, den Nachrückern rechtzeitig eine Planungschance zu geben.

    Ein Nachrücker wird sich im Laufe der Zeit nämlich eventuell etwas anderes vornehmen und nicht bis zur letzten Minute warten, um dabei zu sein. Aber auch die Nachrücker sollten fairer Weise ihr gewünschte Teilnahme streichen, falls es nicht mehr in Frage kommt. Somit geben sie denen eine Chance, die sich auf den hinteren Plätzen befinden. Wenn das System von jedem Nutzer schnellstens aktualisiert wird, wird es weniger Frust geben.

    Man sollte jedoch meiner Meinung nach auch Nachsicht haben, wenn es mal passiert, dass man es tatsächlich vergessen hat.

    • User15
      Sunlight65, Samstag 02.12.2017 22:26h

      …ich bin der gleichen Meinung wie Groove und habe das gleiche Phänomen hier in der Gruppe und auch anderen Gruppen festgestellt, daß Treffen quasi über Nacht komplett “ausgebucht” sind und die Absagen, wenn überhaupt,meistens sehr kurzfristig erfolgen,so das man als Wartender oder Nachrücker sich kaum auf den Termin für das Teffen planungsmässig einstellen kann und eben dadurch selber vergisst, bei Nicht-Teilnahme rechtzeitig abzusagen. Bei Tischbestellungen für ein Essen z.b. geht es eben nur mit verbindlichen Zusagen. Der Ärger und die Enttäuschung ist verständlich und nachvollziehbar, da bei der Planung der Treffen auch (Frei)-Zeit investiert wird. Wäre trotzdem schade, wenn es durch diese Vorkommnisse keine tollen und abwechslungsreichen Treffen durch die verschiedenen Organisatoren geben sollte.

  • User35
    Hithere, Mittwoch 27.09.2017 20:47h

    Ich bin schon eine ganze Weile mit dabei. In den letzten beiden Jahren genieße ich nur die tollen Angebote und organisiere aus Zeitmangel nicht mehr selber.

    Als langjähriges Groopie sehe ich leider in den letzten Jahren tatsächlich eine starke Tendenz zum – ehrlich gesagt, aus meiner Sicht – egoistischem Verhalten.

    So hab’ ich tatsächlich schon gelesen, dass ein ‘Erstanmelder, also Listenplatz 1’ im Kommentar zu seiner Anmeldung schrieb: “Eigentlich bin ich an diesem Wochenende nicht in Hannover, aber man kann ja nie wissen”. Ich würde wirklich gerne verstehen, was der Gedankengang bei dem Kommentar war … und ob dabei der Organisator oder die Mitgroopies irgendeine Rolle darin gespielt haben!

    Das tolle bei uns ist ja, dass man immer wieder neue Leute kennenlernt. Mir ist aber noch nie in den Sinn gekommen, diesen Unbekannten oder auch den mir nur entfernt bekannten Groopies weniger Respekt entgegenzubringen als meinen besten Freunden. Ganz wenige Leute haben es bisher geschafft, meinen Respekt zu verlieren.

    Inzwischen kenne ich viele von Euch Jahre lang, aber auch zu denen, die ich beim letzten Event neu kennengelernt habe oder selbst zu den unbekannten, die neben mir diese Plattform nutzen, habe ich eine Beziehung, nämlich ein gleiches Interesse – oder irre ich in dem Punkt?

    Den Ärger der Organisatoren kann ich gut verstehen und das macht mich tatsächlich richtig böse – und das soll doch in einer Freizeit orientierten Gemeinschaft wirklich nicht sein. Es ist übrigens gar nicht schwierig und besonders nachteilig, sich erst dann anzumelden, wenn man sicher weiß, dass man teilnehmen kann. Ich praktiziere das seit 2 Jahren und starte meist auf der Warteliste, bin aber sehr, sehr oft dabei.

    Insofern kommen mir die Absager natürlich entgegen und sind fast berechenbar, aber ist das wirklich nötig und gut?

    Natürlich musste ich auch schon kurzfristig absagen. Tatsächlich zählt als legitimer Grund für mich sogar ‘akute Unlust’ oder ‘sehr ausdauernder Regen’, aber das kann doch nicht die Regel sein. Wenn mich so etwas öfter erwischen würde, könnte ich doch nicht andere dafür leiden lassen.

    Ich freue mich sehr über diese offene Gruppe, die fleißigen Organisatoren und die verbindlichen Mitgroopies. Die nicht verbindlichen sind auch für mich in einem Verein besser aufgehoben, wo sie ihre Verbindlichkeiten per Lastschrift vom Konto abbuchen lassen können, die Organisatoren bezahlt werden und sich niemand so recht dafür interessiert, ob sie da sind.

    Nun hoffe ich, die gerne unverbindlichen mögen mich überzeugen, dass es richtig ist, wie sie agieren.

  • User35
    Raif, Samstag 02.12.2017 19:56h

    Meiner Beobachtung nach entsteht dieses Problem durch die Begrenzung der Teilnehmer Zahl. Ich wandere in einer anderen Stadt seit einem Jahr, wo der Organisator die Zahl auf 32 setzt und wo die Warteliste auch mitkommen kann. Dadurch entsteht kein Anmelde Stress und trotzdem kommt durch kurzfristige Absagen genau die gewünschte Teilnehmer Anzahl zusammen.

    • User15
      Ahorn4, Samstag 02.12.2017 22:40h

      ich schicke mal meine Antwort als Rundmail

  • User35
    Suppersready, Sonntag 03.12.2017 19:20h

    Es steht ja jedem, der selbst etwas organisiert, vollkommen frei, die Anzahl der Teilnehmer festzulegen. Wer das selber so organisieren möchte, soll das doch gerne so machen. Ich persönlich werde da sicherlich nicht auf’s Blaue hinein z.B. 32 eintragen, um sozusagen die Unverbindlichkeit der Leute gleich mit einzupreisen. Sorry. Letztlich geht es mir auch gar nicht darum, irgendeine bestimmte Zielanzahl von gewünschten Teilnehmern zu erreichen.

    Da ich nun in jüngster Vergangenheit ganz gute Erfahrungen mit ganz spontan organisierten Wanderungen gemacht habe, werde ich das bestimmt noch öfter so handhaben. Selbst Touren oder andere Veranstaltungen längerfristig zu organisieren, habe ich keine Lust mehr. (Es sei denn, es ist mit Eintrittpreis verbunden, dann geht ja nicht anders, aber dann kommt die Verbindlichkeit eh von selbst.)

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